Alone

Es ist Freitagabend, er kippt einen Schnaps während ich an meinem Wasser nippe. Heute keinen Alkohol für mich, denke ich mir, und eigentlich wollte ich auch gar nicht so lang bleiben. Der Geräuschpegel hoch, wir umringt von den anderen unserer Gruppe, allesamt mit einem Bier oder einer obligatorischen Cola in der Hand in Zweiergespräche vertieft, das Restaurant bis auf unseren Tisch mittlerweile nahezu leer um diese Zeit. Er erzählt von Norwegen im letzten Sommer, von seinen tagelangen Märschen allein im Nebel, von Erlebnissen mit Campingkochern, von der unbeschreiblichen Schönheit der Landschaften, durch die er lief, von Einsamkeit und Freiheit. Ich liebe dieses Gefühl, entgegne ich ihm und erzähle davon, dass ich ebenfalls erst kürzlich allein aufgebrochen bin, um auf den Brocken zu wandern. Um den ersten Schnee dieses Winters zu suchen und um ein bisschen zu fotografieren, wie ich es meinen Freunden erzählte, wobei es letztlich wohl doch eher der innere Drang in mir war, der hektischen Großstadt für einen kurzen Moment zu entfliehen, das Gefühl von Freiheit in nahezu menschenleeren Wäldern zu suchen und meine eigenen Grenzen bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt ein wenig auszutesten, zu überwinden, zu schauen, wie weit ich es allein wohl schaffen würde. Als Frau, die unwahrscheinlich gut darin ist, Brote zu schmieren, Lunchpakete zu machen, besser noch ein zusätzliches Paar Wechselsocken zum Wandern in der Gruppe einzupacken, nasse Füße, man weiß ja nie, aber die nachts allein Zuhause den Fernseher anmacht, nur damit es nicht zu still ist, weil sie Angst hat, Angst vor den Geräuschen, die sie nicht zuordnen kann, die sich beim Joggen vorsichtshalber immer dreimal umdreht, wenn sie im Park an unheimlichen Personen vorbeirennt und die Wegbeschreibungen grundsätzlich anders interpretiert, als sie eigentlich gemeint sind, wie sie so viele Dinge oftmals anders interpretiert als sie eigentlich gemeint sind. Trotzdem wollte ich loslaufen. Und trotzdem bin ich losgelaufen. Die besten Erfahrungen macht man ganz allein, quasi mit sich selbst, entgegnet daraufhin mein Gesprächspartner. Das sei es doch, woran man wächst. Das ist Freiheit, das ist Glück. Wenn man Grenzen überwindet. Dinge tut, die man zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Wenn einem niemand die Hand dabei hält, füge ich hinzu. Weil man nur auf diese Art und Weise herausfinden kann, wozu man in der Lage ist, was man kann, wer man ist und wer nicht. Weil man nur auf diese Art und Weise herausfinden kann, was man im Leben möchte. 

Und ich möchte noch so viel mehr.

 


 

It’s that kinda Friday night when he tosses down a schnaps while I’m sipping on my glas of water. No alcohol for me tonight, I think, and I actually planned on leaving the next few minutes. High acoustic level, we sit among the crowd, where everyone is busy both talking and holding on to a beer or a coke instead, the restaurant nearly empty at that time except for our table. He’s talking about Norway where he went to last summer, about his hiking adventures, his long walks through really untouched beautiful nature, about feeling loneliness and absolute freedom at the very same time. I love this feeling, I reply, and tell him that I recently went hiking in the Harz Mountains all by myself. In order to search this upcoming winters‘ very first snow and to take some photos with my new camera as I told my friends. To be completely honest it was actually more an inner compulsion to escape the noise and bustle of the big city, to search for that feeling my dialog partner just described a few minutes ago, to test my own limits, to cross them, to surpass my own expectations, how far can I make it, how far will I make it all alone in the heart of nature while snowfall and temperatures around freezing mark. As a woman who’s incredibly good at preparing sandwiches, packing another pair of socks for the case of cold feet when it comes to getting ready for a hiking day in a group, but who’s remarkably insecure when it comes to other things, the girl who turns on the TV at home at night, because she’s afraid of too much silence and sounds that don’t feel trusted to her, who turns around at least three times when jogging and passing by strangers that seem creepy to her and who interprets directions mostly different from what they actually meant to say, as she usually interprets quite a lot of things different from what they actually meant to be. Nevertheless I wanted to start my hike. So I started it. The best experience is the one you make all by yourself, my dialog partner answers. This is what makes you grow. This is freedowm, this is luck. Crossing borders and limits you never thought you could challenge. When nobody is holding your hand, I add, because this is the only way you find out, what’s your possibilities, who you are and who you are not. Because this is the only way you find out what you want in life.

And I want so much more. 

 

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photo credit @schirm.pix

Name me

Nenn mich nicht Adaption,

auch nicht Kategorie.

Nenn mich Eigensinn

und Allegorie.

 


 

Don’t name me adaption,

neither category.

Name me obstinacy

and allegory.

 

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Monthly Review October 2017

Havana-ohh-na-nah. Half of my heart is in Havana-ohh-na-nah. Singe ich. Das blasse Mädchen. Das so gar nicht nach Lateinamerika aussieht. Mit Käseschnitte dreiviertelst im Mund. Rote Ampel. Eine Hand am Steuer. Und die andere eskaliert gestikulativ zum Takt der Musik. Ebenso der Kopf voll Käseschnitte. Etwas Brot krümelt aus meinem Gesicht unter den Fahrersitz. Und ich bilde mir ein, noch niemals zuvor ästhetischer ausgesehen zu haben. Denn der Mann im Auto neben mir. Er lacht und nickt. Ich grinse mit vollem Mund zurück. Und ich denke, wir sind uns einig. Der Mann im Auto neben mir und ich. Einig darüber, dass meine Live-Performance mit Vollkornbrotuntermalung nicht nur meinen grauen Herbsttag gerade ein ganz klein wenig bunter gemacht hat. Und dass graue Herbsttage umso bunter werden, je lauter wir die Musik aufdrehen. Erkenntnis im Oktober. Musik ist niemals laut genug. Außer ich versuche rückwärts einzuparken. Dann sehe ich nichts mehr. Weitere Erkenntnisse im Oktober. Mach die Augen zu und küss mich. Nicht jeder, der Grenzen überschreitet, ist zwangsläufig ein Abenteurer. Wer neben sich steht, kann neue Perspektiven genießen. Wieviel wiegt ein Selbstzweifel. Ich glaub, ich habe zugenommen. Ein gutes Bauchgefühl ist manchmal nur einen Schnapps entfernt. Mit Gute-Nacht-Kuss schläft man besser. Und auch in einem Schneckenhaus kann man es sich gemütlich machen. Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir. Es kommt zu dir. Und zwei neue Blogposts kamen zu euch. Hier auf dem Blog. Denn ich war fleißig im Oktober und habe die im Monatsrückblick September angekündigten Posts Realität werden lassen. So Much More ist dabei ein Beitrag anlässlich meines zweijährigen Blog-Jubiläums. Über meine Anfänge. Und darüber, was für eine Art Blogger ich nun eigentlich bin. Oder auch nicht. Zudem zeige ich euch eines meiner derzeit wohl liebsten Herbstoutfits und gestehe an dieser Stelle, dass ich das Strickkleid mittlerweile auch noch in Bordeaux und Grau besitze. Ähm ja. Es ist nicht so wie es aussieht. Das wollte ich nicht. Es ist einfach so passiert! …Da muss ich wohl gerade selber lachen…In meinem zweiten Beitrag habe ich zudem über meine Wanderabenteuer in der Sächsischen Schweiz geschrieben. Im Post findet ihr meine Top 3 der Wanderrouten, Insiderinfos zu einsamen Spielplätzen mitten im Wald (Liebe!) sowie weiterführende Links, für die, die gern ihre eigene Tour planen möchten. Übrigens, auch trübes Novemberwetter hindert einen nicht daran, sich ab und zu auch mal wieder in ein paar kleine Abenteuer zu stürzen. In diesem Sinne, happy hiking, happy November und – ach ja – please don’t stop the music! 

 


 

Havana-ohh-na-nah. Half of my heart is in Havana-ohh-na-nah. This is what you hear me singing. Me. The pale girl not looking like she’s ever seen a tiny bit of sun before, but nevertheless, of course, feeling full Cuban vibes and temper while singing along to the song on the radio with full mouth, because I’m having a cheese sandwich the same time as well. Red light ahead, so one hand is grabbing the steering wheel, while the other one is escalating in time with the music. As well as my head with still a full mouth. Some crumbs, of course, making their way all over my jacket, then reaching the floor of my car. And I suppose, I have never looked more adorable than this moment. Because the man in the car right next to me, he’s answering with a nod, and obviously laughing out loud. I grin back at him. And it seems like we agree. On this car party not only lighting up my grey fall day. And on the fact, that grey fall days turn out even brighter the more you turn up the volume of the music you love. Realizations in October. There’s no too loud when it comes to music. Except I’m trying to back into a parking space. Otherwise, I can’t see anything. Further realizations in October. Not everyone, who’s crossing borders can be called adventurer. Feeling like standing-beside-oneself leads to new perspectives. How much weighs a self-doubt. I guess I gained some weight. A good gut feeling is sometimes only a schnapps away. You always sleep better when kissed goodnight. Who said you can’t make yourself a comfortable home in a snail shell. And don’t spend your time looking around, for something you want that can’t be found. When you find out you can live without and go along not thinking about, I’ll tell you something true, the bare necessities of life will come to you. They’ll come to you. In addition, in October it’s been two new blogposts coming to you as I’ve been super busy and wrote on that two new articles I pre-announced in my September review. The first post So Much More is about my blog anniversary as I launched my blog exactly two years ago. It’s about my very beginnings and about finding an answer on the question what kind of blogger I actually am. Or not am. I’m also showing you one of my favorite fall outfits lately and I probably have to admit, that I do own this next coziness level knit dress in bordeaux and grey as well now. Well. It’s not what it looks like. I really didn’t want things to turn out this way. It just happened for no reason! …Haha, laughing about my own excuses…My second article is about my hiking adventures in Saxon Switzerland this year. You find my top three hiking routes, some inside information about lonely playgrounds in the middle of nature as well as some additional links with further information and for those, who like planning their own trip. By the way, November weather doesn’t hold you back from hurling into new adventures. With this in mind, happy hiking, happy November and – of course – please don’t stop the music. 

 

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Photo Credit @schirm.pix

 

Summer child

Filmausschnitt. Das Sommerkind. Ich war sieben und ein Wirbelwind. Der Weg vom Haus zum Gartentor. Der Moment als ich meinen Blick verlor. Bevor. Ich stürzte. Weinte. Ich stand tapfer auf. Mama machte mir ein Pflaster drauf. Und als ich erneut rannte. Dieselbe Stelle erneut zu spät erkannte. Und wieder stürzte. Weinte. Schrie. Da sagte ich mir. Nie. Nie wirst du dich davon beirren lassen. Ein Optimist, der kann es niemals lassen. In Euphorie. Und Liebe. Ein Neubeginn. Ich fall noch immer ganz oft hin.

 

Photo Credit @schirm.pix

Hiking through Saxon Switzerland

Heute. Aus der Kategorie: Dinge, die ich brauche wie die Luft zum Atmen. Wandertage. Und ich erinnere mich noch genau daran. Damals. Als pummeliges, prä-, inter- und postpubertäres Etwas. Was habe ich es gehasst. Und heute. Da hat es sich mittlerweile so eingeschlichen, dass ich gut einmal im Monat mit einem Auto voll Herzensmenschen in Richtung Wälder und Berge fahre. Weil ich es liebe. Mal rauszukommen, der hektischen Großstadt zu entfliehen. Und dabei würde ich sagen, dass das Leben in einer Stadt wie Leipzig sicherlich noch weitaus weniger hektisch ist als anderswo, ausgenommen vielleicht der Berufsverkehr. Meine Güte, was hasse ich da einfach alles und jeden. Aber zurück zum Thema…

noch so ein ganz klein wenig unberührt:

die Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz. Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges südöstlich von Dresden. Und zugegeben. Wer an einem sonnigen Samstag oder Sonntag zur besten Kaffee- und Kuchenzeit in Richtung Basteibrücke spaziert, der sollte sich dessen bewusst sein: you’ll never walk alone. Ganz ehrlich, das macht keinen Spaß. Also mir zumindest nicht. Daher bevorzuge ich Routen abseits der überlaufenen Tourizentren, und zu denen zähle ich u.a. die kleinen Städtchen Bad Schandau und Rathen. Versteht mich bitte nicht falsch, diese Kurorte sind herzallerliebst und laden in jedem Fall dazu ein, nach einer anstrengenden Wanderung noch irgendwo einzukehren, um ein Bier(mixgetränk) zu kippen und sich ein riesengroßes Stück Kuchen in den Mischer zu zwiebeln – aber wenn ich wandere, dann möchte ich fernab vom Massentourismus sein. Inmitten der Natur. Dann möchte ich mich verausgaben. Mich dreckig machen. Mich ein kleines bisschen so fühlen als hätte ich indianische Kriegsbemalung im Gesicht. Weil ich ein kleiner Abenteurer bin, der seine Wasserflasche an einem Bach neu befüllt und der durch enge Schluchten kraxelt. Bisschen unbeholfen, mindestens einmal gestürzt und wenigstens zweimal beinahe. Dann möchte ich mich neben einen kleinen Wasserfall setzen und mein fancy Avocadobrot essen. Und den Kinderriegel, den ich mir zum Nachtisch eingepackt habe. Because you can get the Stadtkind out of town, but never the town and its Import- and Süßwaren out of the Stadtkind. Aber Ziel ist doch, einen Ausgleich zu schaffen, Ruhe zu finden, Gespräche über Gott und die Welt zu führen oder um schlichtweg einfach mal zu schweigen.

und wohin jetzt mit den Stadtkindern?

Nun. Alle Fleckchen im Elbsandsteingebirge habe ich bisher natürlich noch nicht erkundet. Allerdings habe ich binnen eines einzigen Sommers so viel gesehen, wie zuvor in Jahren nicht und ich denke, das legitimiert mich, um an dieser Stelle ein bisschen zu plaudern. Über schöne Wanderrouten. Und das Gefühl von Avocadoschnitte unter freiem Himmel. Alle Wanderungen, die ich euch hier vorstelle, sind Rundwanderungen und Tagestouren mit mittlerem oder schwerem Schwierigkeitsgrad und geeignet für all jene, die mindestens ein Paar gute Wanderschuhe besitzen. Die Anstiege sind allesamt zu bewältigen, auch für Raucher. Testreihen am lebenden Objekt wurden durchgeführt! Es bedarf keiner professionellen Ausstattung. Und ja, meine ersten Wanderausflüge fanden tatsächlich in Jeansshorts, Hoodie und mit Turnbeutel auf dem Rücken statt. So ist das eben, wenn man dreiunddreißig Paar Handtaschen, aber keinen einzigen Wanderrucksack besitzt. 😀 Aber legen wir erst einmal los…

Bärenfangwände – Richtergrotte – Goldsteig

Route 1 - Bärenfangwände - Richtergrotte - Goldsteig-1

Schwierigkeitsgrad: mittel

Dauer: 5:00 Std

Strecke: 13,6 km

Aufstieg: 579 m

Abstieg: 579 m

 

Wer nach Ruhe sucht, wird hier definitiv fündig werden. Die Tour ist sehr waldig und startet, etwas außerhalb von Bad Schandau gelegen, auf dem Wanderparkplatz Neumannsmühle. Sollte man dort auf dem Parkplatz noch viele Wanderer sehen, wird sich das bald verlaufen und man gelangt in Bereiche der Hinteren Sächsischen Schweiz, die in der Tat noch nie etwas von dem Begriff „Handynetz“ gehört zu scheinen haben. Aber gut so. Genau deshalb sind wir ja da. Der Wanderweg verläuft um die Bärenfangwände des Kleinen Zschand herum zur Richtergrotte, wo wir während unserer Tour auch Rast gemacht hatten (hatte ich schon erwähnt, dass ich da mein Avocadobrot und den Kinderriegel aß?). Weitere Details zur Wanderung, eine ausführliche Wegbeschreibung sowie Bewertungen anderer Wanderer findet ihr übrigens hier. Auf dieser Outdoor-Website stelle ich mir sehr gerne meine Wanderungen zusammen und möchte sie daher natürlich auch hier als Quelle bzw. weiterführende Lektüre kenntlich machen. 🙂

Bad Schandau – Tafelberge Gohrisch, Papststein & Kleinhennersdorfer Stein

Route 2 - Bad Schandau - Tafelberge Gohrisch, Papststein und Kleinhennersdorfer Stein-1

Schwierigkeitsgrad: mittel

Dauer: 5:00 Std

Strecke: 15,0 km

Aufstieg: 650 m

Abstieg: 650 m

 

Für mich persönlich wohl mit Abstand eine der abwechslungsreichsten Routen. Sie startet unmittelbar in Bad Schandau und führt aus der Stadt hinaus in etwas höhere Lagen. Dabei durchstreift man Wälder, entdeckt kleinere Ortschaften, kraxelt über Felsen und durch enge Schluchten hindurch, spaziert mit weitem Blick entlang der Felder und genießt auf dem Gipfel des Tafelberges Gohrisch einen grandiosen Ausblick über die Vordere Sächsische Schweiz. Die Route führt zudem an einem kleinen, versteckten Spielplatz vorbei, der sich mitten im Wald, an einem Bach befindet. Schaukel und Wippe wurden von mir selbstverständlich auf ihren Spaßfaktor überprüft und für überragend befunden. Der Rückweg führt an einer Koppel mit Rehen und kleinen Baby-Bambis vorbei und schließlich zurück nach Bad Schandau. Insgesamt einfach eine wunderschöne Route, die ich in jedem Fall empfehlen kann. Mehr Details zu dieser Wanderung, die komplette Wegbeschreibung zum Ausdrucken sowie die Bewertungen anderer Wanderer findet ihr wieder hier.

Auf der oberen Affensteinpromenade

Route 3 - Affensteine-1

Schwierigkeitsgrad: schwer

Dauer: 5:25 Std

Strecke: 13,5 km

Aufstieg: 925 m

Abstieg: 814 m

 

Last but not least. Eine Tour, die ich tatsächlich noch nicht spaziert bin, aber die ich gern, auch auf vielfache Empfehlung von Freunden, erwähnen möchte und die ich mir daher für den nächsten Trip vorgenommen habe. Die Tour gilt als Geheimtipp und soll eine grandiose Aussicht bereithalten. Der Aufstieg ist hier mit einigen Höhenmetern mehr verbunden, aber sofern man sich nicht unmittelbar vor Aufstiegsbeginn noch einen fetten Dönerteller reinzwiebelt, sollte auch das „unbeschwert“ zu schaffen sein. Mein Optimismus stirbt zumindest zuletzt. Ich verspreche, ich werde berichten. Den Link mit weiteren Informationen zur Wanderung findet ihr hier.

Und nun, happy hiking! 🙂

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Rückweg nach Bad Schandau

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Felder um Kleinhennersdorf und Papststein
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Ausblick vom Gohrisch

 


 

As a teen I was pretty sure, that there couldn’t be anything more boring than hiking in this world and as I used to be a fat kid complaining about too much sports anyways, it’s actually not such a big thing that I wasn’t that much into hiking, too. Well, what can I say? Things have changed a lot since back then. Today it’s more like I couldn’t live without my little outdoorsy adventures from time to time, so once a month I take some of my besties and we make our way up to the mountains and to the woods in order to calm down, to work a bit of that everyday stress off and to enjoy some unspoiled countryside.

Saxon Switzerland is what you call the German part of the Elbe Sandstone Mountains souteast of Dresden. It’s a National Park that is only a two-hour drive away from my hometown Leipzig and definitely worth the distance you cover on the road to get there. When in Saxon Switzerland I prefer places away from mass tourism, away from the small towns and health resorts as I like walking the lonely routes. I like getting dirty, I like the feeling I get when refilling my bottle with the water of a river I sit next to and I like having lunch somewhere underneath the sky. I tend to have a slice of bread with some avocado then and a bar of chocolate afterwards. Well, I guess, you can get the city kid out of town, but you will probably never get the town and its import articles out of a city kids‘ mind. And tummy, as in my case. I just too obsessed though. But to come back to what I was talking about before, getting some rest and peace is truly the main aim I try to achieve when going hiking, no matter if it is in the beautiful Elbe Sandstone Mountains or somewhere else.

Of course, I haven’t travelled every part of Saxon Switzerland (yet), but I guess a summer full of hiking adventures legitimizes me to chat a little about my past trips and also give some hints in case you’re planning to go there too and still cannot decide for a certain hiking route. In the following, I will show you my top three hiking tours that all don’t require much hiking experience or equipment except for some good shoes on your feet. And yep, when I started my very first hiking tours I was dressed in a hoodie, a pair of jeans shorts and a gym sack on my back (as I own thirty-three bags but not one single backpack…haha!), so you see, I’m definitely not a professionally equipped hiker, but I wouldn’t be me, if I let this hold me back from strolling through nature and making adventurous memories. 😀

Bear Walls (Little Zschand) – Richter Cave – Goldsteig

Route 1 - Bärenfangwände - Richtergrotte - Goldsteig-1

difficulty level: middle

time: 5:00 hrs

distance: 13.6 km

climb: 579 m

climb-down: 579 m

 

Finding peace in the middle of nowhere. This route starts at the hiking parking spot Neumannsmühle and then leads on lonely trails around the Bear Walls of Little Zschand to the Richter Cave where we made a break and I had my avo bread (as this is a very important fact I had to mention it here). This route is much recommended, if you are looking for a peaceful place far away from the noise of the big cities. By the way you can also click this link, if you like to get some more information about this hiking route. It’s a German website where you can plan your hiking routes, see some more pictures and read other hikers‘ feedback. They also offer an English translation.

Bad Schandau – Table Mountains Gohrisch, Papststein & Kleinhennersdorfer Stone

Route 2 - Bad Schandau - Tafelberge Gohrisch, Papststein und Kleinhennersdorfer Stein-1

difficulty level: middle

time: 5:00 hrs

distance: 15.0 km

climb: 650 m

climb-down: 650 m

 

Most diversified hiking route in my opinion. This is my favorite tour so far as it offers so many both beautiful and completely different sceneries including gorgeous views from the sandstone cliffs you climbed up before, fairytale woods and meadows and also small villages where you can grab an icecream (I did!). While hiking through Vorder Saxon Switzerland you pass a playground that is located right next to a small river in the forest. Of course, I tested the swing and I can tell you, I was so full of happiness! On the way back we passed by a paddock with deer (I saw Bambi!) and then ended up in pretty Bad Schandau again, where I can definitely recommend stopping by a café or restaurant to get yourself some yum cake or dinner. You can find some more impressions by simply clicking here.

The Upper Affenstein Promenade Trail

Route 3 - Affensteine-1

difficulty level: difficult

time: 5:25 hrs

distance: 13.5 km

climb: 925 m

climb-down: 814 m

 

Last but not least. I haven’t walked this tour yet, but I would like to list it here as well as it has been recommended to me by so many of my friends. The tour is described as an insider tip and I’m already planning my next trip there. The hiking route itself is a little more difficult, because of the height and climb, so you probably shouldn’t have a doner kebab right before you start your climb, but otherwise, I think, this should be manageable too. I will definitely tell you when I walked it and made it to the top. You can find some further information concerning this hiking tour by simply clicking here.

And now, happy hiking! 🙂


 cover picture shot by @katha_katinka

snapshots taken non-professionally by myself with my smartphone

maps from https://www.outdooractive.com/de/

No one

Manchmal stoßen zwei Menschen mit ihren Köpfen aneinander.

Und niemand ist schuld.

Manchmal stoßen zwei Menschen mit ihren Herzen aneinander.

 


 

Two people sometimes collide with their heads.

And no one can be blamed.

Two people sometimes collide with their hearts.

 

3.8

Wer hätte gedacht,

dass man 3,8

Kilogramm Ballast

mal so eben

bei der Post abgeben kann.

Was für eine Last

hab ich mir gedacht

und warf dann den Ballast,

der mich nach unten zog,

lächelnd über Bord.

Und wer hätte das gedacht,

was es mit mir macht.

Dass ich so viel höher fliegen kann,

und dass ich so viel schneller segeln kann,

ohne dich an Bord.

 


 

Who would have thought

that 3.8 kilograms of baggage

I’ve been carrying around

can so easily be dispatched

at the local post office branch.

Who would have thought

that it was the best decision

to throw it overboard,

these things pressing on my shoulders

ever since then and now far too long.

Who would have thought

that it makes me feel this good.

That I am flying so much higher,

and that I am sealing so much faster,

with you no longer on board.

 

Plato’s Symposium Vol. II

Heute auf dem Programm: die Revitalisierung eines Beitrages, den ich bereits vor genau einem Jahr veröffentlicht habe. Einfach, um uns alle daran zu erinnern. Um mich selbst daran zu erinnern. Dass ich noch immer daran glauben möchte.

Denn es heißt, dass es einst eine Zeit gab, in der die Beschaffenheit der Menschen eine andere war. Als sie noch kugelförmige Rümpfe, zwei Köpfe und je zwei Paar Arme und Beine hatten und man sie Kugelmenschen nannte. Ihre Stärke und Vollkommenheit jedoch erregte Neid und Missfallen unter den Göttern, könnten ihnen die Menschen doch zu ähnlich sein und ihnen nicht länger die gebührende Verehrung zuteilwerden lassen, die sich die Götter von ihnen erhofften. So berieten die Götter untereinander und nach langer Überlegung fand Zeus schließlich einen Weg, wie er die Menschen schwächen könnte, ohne sie dabei gänzlich zugrunde zurichten. Und so lies er sie unter einem Vorbehalt zusammenrufen und schleuderte alsbald einen Blitz vom Himmel, der jeden Kugelmenschen in zwei Hälften spalten sollte. Die getrennten Hälften verstreute er dann in alle Winde. Nun waren die Kugelmenschen fortan halbiert, mit nur noch einem Kopf, einem Paar Armen und Beinen unterwegs, als Menschen, und in ihnen, die unstillbare Sehnsucht nach der ihnen verloren gegangenen Ganzheit, ihrer fehlenden zweiten Hälfte. Zu spät erkannten die Götter, dass sie aus ihrer Selbstsucht heraus, großes Leid über die Menschen gebracht hatten und gestanden den Kugelmenschen zu, dass sich alle jene zusammengehörige Hälften untrennbar wieder vereinen dürften, wenn sie einander gefunden hätten. Die Liebe wurde geboren. Denn so sucht seither ein jeder Mensch nach der ihm fehlenden, zweiten Hälfte. Den Menschen, denen es gelingt, die ihnen zugehörende andere Hälfte zu finden, so heißt es, fänden dadurch zur Glückseligkeit und blieben fortan ihr ganzes Leben miteinander verbunden, gleichwohl beide Seelen wohl selbst niemals zu benennen wüssten, was genau sie eigentlich voneinander wöllten.

Erkläre mir die Liebe, hörte ich vor Kurzem noch Philipp Poisel singen. Frag doch mal Platon, würde ich ihm darauf gern entgegnen. Denn dieser Mythos nach dem griechischen Philosophen ist für mich persönlich wohl einer der wunderschönsten Ansätze, um die Liebe zu erklären. Wenngleich sie doch in keiner Weise erklärbar ist. Doch muss es eben, zumindest meiner Ansicht nach, über den evolutionsbiologischen Ansatz, über die Sache mit den Hormonen und der körperlichen Vereinigung, sprich über die nüchterne Geilheit hinaus, noch mehr geben, was zwei Menschen vereint, sie zu Kugelmenschen werden lässt. Stärker und vollkommener zu zweit. Passend ohne Passendmachung. Das ist die Liebe, lieber Philipp Poisel.  

 


 

There’s this one wonderful myth I was told one year ago. Back then I really like to spread the myth with my other friends and it now and then even helped to dry some love sick tears and bring back again a smile on sad faces. According to the speech, long time ago, humans were composed of two people, stuck back-to-back, with two faces and eight limbs. The gods, out of jealousy, split them in half and made them humans with only one face and four limbs, much weaker than they have been before, because of the missing other half. Now, throughout our lives, we are searching for our other half. However, when the two halves finally get together, they find true happiness and stay together for the rest of their lives, even though they could never explain the invisible connection between the two of them. In the end it’s our souls and not our bodies that mostly desire to be reuinted. I really love this myth and hopefully this makes you smile the way I smiled when I once was told it. Look to your left or your right, maybe there’s already this special person sitting next to you. And even if not, your other half is existing. That’s all you need to know. And who knows, maybe your other half is on its way and it’s already much closer to you than you might dare to imagine right now.

Black Swan

„Aber du stehst schon bisschen auf dich selbst, ne?“

Eine Frage, die man sicherlich häufiger gestellt bekommt, wenn man auf Instagram aktiv ist, Bilder von sich postet oder einen eigenen Blog betreibt. Und ja, die Vermutung liegt nahe, dass Menschen, die Bilder von sich ins Netz stellen, sich selbst wohl für besonders schön zu halten scheinen, ja, vielleicht sogar so ein ganz klein wenig selbstverliebt sein müssen. Und ich mag ungern bestreiten, dass es sie nicht gibt, die Menschen, die so empfinden, natürlich – aber grundlegend, ja so ganz grundlegend, mal aus meiner eigenen Haut heraus betrachtet: nein, ganz einfach nein, was ist das denn bitte für eine dämliche Frage, ob ich mich selbst eigentlich gern am allerliebsten ficken würde.

Zunächst – in meinen Augen – ist die Fotografie eine Kunst. Oder vielmehr eine unterschätzte Form davon. Und darüber hinaus bietet das Fotografieren oder vielmehr das Sich-Vor-Eine-Kamera-Stellen die Möglichkeit, sich einmal ein wenig mehr mit sich selbst auseinander zu setzen. Oder anders ausgedrückt, es ist eine Möglichkeit, sich selbst sehen zu lernen. Zumindest erging es mir so. Womit wir beim Thema Akzeptanz und Selbstwert wären. Denn nicht hinter jedem Duckface auf Instagram verbirgt sich das Selbstwertgefühl eines Schwans. Und dabei wollen wir doch alle gerne Schwäne sein.

An dieser Stelle wird es daher Zeit, ehrlich zu sein. Die harten Fakten auf den Tisch zu knallen. Und dem dicken, bärtigen Mann, der gerade vor seinem Laptop sitzt und diese Zeilen hier liest, wild und zügellos zu beschreiben, was ich gerade anhabe. Dass ich mich selbst, mumienartig in meine Kuscheldecke eingerollt, mit ungekämmten Haaren, in meiner mit Herzchen bedruckten Jogginghose und dem zerfledderten Shirt mit Loch und dem Schokoladenfleck von vorhin, als ich mir diese riesen Portion Eis in den Mischer gezwiebelt habe, ohne Rücksicht auf Verluste, jetzt gerade, in genau diesem Moment, alles andere als hinreißend und schwanenhaft finde. Aber – ich bin satt und voller Kohlenhydrate. Das mag dich, dicken, bärtigen Mann jetzt zwar nicht geil machen, aber mich Hormonopfer macht es übertrieben glücklich. Und um mein Glück geht’s doch schließlich nur. Um die Erkenntnis, dass man auch mit Eiswampe und Assipalme noch in Schwanensee mittanzen kann. 

Fakt ist doch, auch die Bitch auf Instagram hat Selbstzweifel. Bin ich bisschen schön? Bin ich gut genug? Bin ich liebenswert? Und ist das da in Lightroom, auf diesem Foto hier, etwa Cellulite an meiner Wade? Was zur Hölle…! Ach nee, ist bloß ein Schatten. Puhh, heiliges Rhinozeros, auf den Schreck erst einmal ein Kinder Bueno. Aber, was ich doch eigentlich sagen wollte, ist – ob mit Schatten oder ohne, ich möchte niemand anders sein. Ich bin gerne ich. Und ich mag diesen Körper (auch wenn wir über die Sache mit den diversen Eispackungen in den letzten Tagen sicherlich nochmal sprechen könnten.) Bis man zu dieser Erkenntnis gelangt, ist es allerdings meist ein langer Weg. Der ein oder andere mag jetzt vielleicht einwerfen wollen, dass das doch einfach ein Prozess ist, dieses Erwachsenwerden eben, aber an dieser Stelle bevorzuge ich es dann allerdings, mir die Ohren zuzuhalten und lautstark zu rufen, dass ich nichts von alledem hören kann – laa – laa – laaaa. Erwachsenwerden, die spinnen doch. Aber nun gut,  dass es ein Prozess ist, damit könnten sie wahrscheinlich recht haben… 

Und ja, für mich persönlich hat mein Blog zu diesem Reifeprozess unglaublich viel beigetragen. Insbesondere auch das letzte halbe Jahr, in dem ich angefangen habe professioneller zu fotografieren. Auch andere. Familie. Freunde. Denn am Ende geht’s doch nur darum, sich selbst für gut genug zu befinden. Ohne wenn und aber. Sich nicht an Likes als Maßstab einer neuerdings gesellschaftlich attestierten Form von Schönheit zu bemessen. Und sich selbst einfach mal das Prädikat „wertvoll“ zu verleihen. So richtig mit Button am zerfledderten, mit Eiscreme beschmierten T-Shirt und so. „Wertvoll“, aber sowas von. Welchen Weg man wählt, um am Ende des Tages zu genau dieser Erkenntnis zu gelangen, das ist allerdings jedem selbst überlassen. Wenn der dicke, bärtige Mann und ich euch auf dem Weg dahin zumindest ein ganz klein wenig zum Schmunzeln bringen konnten, dann soll das schon alles gewesen sein, was ich mit diesem Text bezwecken wollte.

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„You’re pretty much into yourself, aren’t you?“

One question I’ve been asked quite a while ago. Just because I’m on social media, posting pictures of myself and running a blog. And yep, there might be people in this world who are pretty much in love with their own reflection in the mirror, I won’t doubt that, but for me personally – no, simply no – what a dumb thesis, that posting pictures of myself leads to the conclusion that it’s me I’d like to fuck with more than anything.

In my opinion photography is an art, an underestimated kind of art. Moreover, while especially standing in front of a camera, it’s also kind of a chance you get to face up with yourself. Or in other words, you may start to learn to see yourself, which leads me to the topic I would like to talk about, which is self-esteem and acceptance as this is not what you’ll find behind every duck face you see on your instafeed, even though we all aim to be swans in the end. 

Well then, while talking about self-esteem and acceptance I don’t wanna miss the chance to be untamed and tell the thick, bearded man, who’s sitting in front of his laptop and reading these lines right now, that I personally don’t consider myself – while laying around in my sweatpants with allover heart print and destroyed, old shirt with chocolate stains from the maximum size ice cream I just had a few minutes ago – as too gorgeous at the moment anyways (but I’m full of carbs – and this probably doesn’t make you horney thick, bearded man, but makes me as a victim of my hormones excessively happy, so deal with it).

So let’s face the truth. Even that bitch on instagram has to deal with self-doubts. Am I beautiful? Am I good enough? Am I loveable? And what the heck, is this cellulite on my calf in this picture here? Oh wait, it’s only a shadow. Damn, freaking god, don’t scare me this way! But – what I actually wanted to say is that – with a shadow on my leg or without, I wouldn’t wanna be anyone else but me. I like being me. And I like the body my soul lives in (even though we might need to talk about that massive ice cream massacre those last few days…I’ve been killing it…all of it). But well, talking about being grateful for the body we’re in is something that takes some time. It’s kind of a process that in the end leads you to this perception – and the only right conclusion. Some may say that this might be part of growing up, but that’s always the moment I start covering my ear’s, shouting I can’t hear anything of what you just said – laa – laa – laaaa. Growing up, they’re crazy! But well, they might be right that it’s always an individual process in the end.

And yep, my blog definitely contributed to my comfort and process in so many different ways. Especially those past few months, as I found a new passion in photography. Because in the end, it’s all about feeling good. Feeling good enough. Unconditionally. About not taking Likes on Instagram as a benchmark for your own beauty. And about wearing colorful buttons saying „valuable“ on your destroyed, old shirt with that chocolate ice cream stains on it, just in case you forget from time to time. As a reminder. And in the end it doesn’t matter which way you choose to make that process going further. As long as I made you smile about that thick, bearded man, I’m happy. As this was the only aim I had writting this text. 

Wordless

Was wäre ich ohne Worte,

befremdlich wortlos

irgendwie.

Doch deine Worte,

nein,

sie interessierten mich

tatsächlich nie.

Wollt gar nichts hören,

wollt einfach fühlen,

irgendwas in Blicken spüren.

Und als du zu mir sprachst,

jeden Tag,

was du bereit zu geben warst,

aber immerzu nur gar nichts gabst,

da wurd mir klar,

du bist nicht wortlos,

nur dein Wort,

das ist

bedeutungslos.