Dedicated

I promised a post starring my latest addiction and here it is. The dungarees slip dress. But this post is not about the fashion, instead it’s dedicated to what I actually associate with dungarees. It’s about the inner child that’s in all of us, no matter how old we are, how grown up we might act and seem doing our serious business from nine to five. So when being asked about my inner child I’d say it’s literally a hell of a brat. And I’m not even joking on this one, haha. Let’s face the truth, my inner child most likely would have been the kind of kid your parents back then would not have allowed you to play with. Haha. Honestly, I’m such a kiddo. I just love being silly, doing stupid things and singing in my car, most of the time also totally forgetting about the windows being open during summer and always feeling extremely embarrassed noticing delighted looks at the red lights when it’s already too late. A foolish moment, but at least we all enjoyed, right. Like in the evening when there is this foot of mine in this face of yours while we are sitting in the bathtub, as you are just too excited to surprise me with some serious romance and at the same time I am just too excited about the bubble bath beard I created on my face and desperately want you to have a look at. You burst out laughing. So I do. And this is where the bubble bath beard hits yours. A moment we will remember. And actually that’s what I’m trying to say. For me personally life’s about collecting as much moments as you can and putting them in this jam jar of yours you call life. And may most of these moments be free of care, worries, thoughts, anger and fear. To give this inner child some space to breath. To wear that dungarees, no matter what age. To do the silly dances. To sing in the car when it feels like it. How could we ever regret the moments we feel most alive. 

 


 

Möglicherweise kommt mein momentaner Faible gute zwanzig Jahre zu spät. Da ich mich möglicherweise jedoch ohnehin fast die meiste Zeit wie zwölf benehme, passt es dann vermutlich auch schon fast wieder. Die Rede ist von Latzkleidern. Oder vielmehr davon, was ich mit ihnen verbinde. Nämlich Folgendes. Das Kind in mir.  Möchte sagen, in der Tat, ich liebe die Freiheit, die das Erwachsenwerden mit sich bringt – und ich vermute, dieser Prozess ist für mich noch immer nicht ganz abgeschlossen – und dennoch möchte ich mir eben all das bewahren. Das Kindliche. Die Albernheiten. Diese zeitweilige Leichtigkeit in Zeiten zeitweiliger Zerrissenheit. Wäre kopflos ohne diesen Kopf voller Flausen, voller Songtexte, zu denen ich auch dann noch mitsinge, wenn ich die Fenster meines Autos zu Teilen geöffnet spazieren fahre. Um an Ampeln peinlich berührt, mit beiden Händen vor den Augen festzustellen, dass ich erneut nicht festgestellt habe, dass man mich, durchaus feststellbar, tatsächlich sehen und auch hören konnte. Um dann peinlich berührt nach nebenan zu winken. Heut mal ein bisschen albern sein. Und da ist mein Fuß in deinem Gesicht während wir uns in der Badewanne gegenübersitzen, weil ich mir gerade mit dem Schaumbadschaum einen Schaumbadbart ins Gesicht gemalt habe, den ich dir an dieser Stelle unseres romantischen Abends unnachgiebig zu präsentieren versuche. Du lachst. Wir lachen. Mein Schaumbadbart trifft auf deinen. Ein schöner Moment. Was ich dir damit zu sagen versuche. Darum geht’s doch einfach nur. Um das Sammeln möglichst vieler leichter, unbeschwerter und glücklicher Momente im Marmeladenglas eines einzigen Lebens. Sich eben das nicht nehmen zu lassen. Bei sich zu bleiben. Sich nicht zu verbiegen. Verändern zu lassen. Verändern zu wollen. Geliebt zu werden um seiner selbst. Nicht für etwas, das man nicht ist. Ein schönes Schauspiel. Ein Versuch zu sein. Was man nicht ist. Und doch vielleicht viel lieber wäre. Obwohl es schlichtweg Blödsinn ist. Das Latzkleid auch dann noch zu tragen, wenn man keine 12 mehr ist. Und es niemand sonst auf Instagram trägt. Gefühle zu leben, die man in sich trägt. Alles zu können. Nur ein bisschen was zu müssen. Zum Beispiel. Schaumbadbärte zu küssen. Der Anti-Rutsch-Beschichtung der Kuschelsockenindustrie zum Trotz durch die Wohnung zu rutschen. Es dennoch zu riskieren. Unbeschwert zu eskalieren. Zum Takt der Musik. Albern zu tanzen. Denn im Großen und Ganzen. Braucht es nicht viel mehr. Als das. 

 

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Dress – Mango (shop here)

Pullover & Boots – vintage

So Much More

Dem ein oder anderen mag es vielleicht schon aufgefallen sein. Insbesondere denen, die meinen Blog schon etwas länger kennen. Trommelwirbel setzt ein. Denn Stephie Ey feiert aktuell zweijähriges Bestehen. Aber ja, das, wofür ich zu Beginn zu stehen suggerierte, das bin ich wohl nicht mehr. Und vielleicht war ich es auch nie. Denn ich erinnere mich an eine Zeit vor etwa einem Jahr, als ich angesprochen wurde, von Freundesfreunden, ach ja, du bist ja Fashionblogger, richtig? Und ich erinnere mich an eine Zeit vor etwa einem Jahr, da erregte es in gewisser Weise Unbehagen in mir, wenn mich Leute so bezeichneten. Nicht, dass an diesem Begriff etwas falsch wäre. Nein. Nur fand ich ihn eben unpassend. Wenn er mich beschreiben sollte. Oder meine Texte hier auf dem Blog. Aber ich bin kein Fashionblogger, so viel steht fest. Wer meinen Instagramfeed kennt, der weiß, dass der nicht clean ist. Nicht einheitlich. Und schon gar nicht strukturiert. Weil ich Chaos im Kopf habe und bunt und sprunghaft bin, wenn es um Ideen geht. Wieso sollte mein Instagramfeed also aufgeräumter sein als mein eigener Kopf. Ich habe keine Ahnung von Flatlays und ich lese auch nicht die Vogue. Und wenn ich schreibe, dann hängt da mein Herz dran. Dann fühlt es sich belanglos an, der Welt nur zu erzählen, was ich heute trage und von welchem Label das Paar Schuhe ist, das ich an meinen Füßen trage. Da möchte ich doch noch über so viel mehr schreiben. Über die Momente, in denen ich am glücklichsten bin. Oder am traurigsten. Über die Liebe. Die ich in der Theorie so viel besser beherrsche als in der Praxis. Meine Liebe zur Fotografie und zu Worten. Oder wie in diesem Fall, meine Liebe zu meinem neuen überdimensionierten, kuschligen Pullikleid, in das ich momentan am liebsten einziehen würde. Also halten wir es fest, ich habe keine Ahnung, was für eine Art Blogger ich eigentlich bin. Aber ich denke, so ohne Schublade, dafür aber in Kuschelstrick gehüllt, fühle ich mich ohnehin am wohlsten. 🙂

 


 

Happy Stephie as my blog turns two this month. Some of you have probably noticed that my blog and its content somehow changed especially during the last year. I guess I’m not that stereotype of fashion blogger anymore I certainly used to be at the very beginnings. I also confess, it always felt a bit strange when people called me fashion blogger, and of course, there’s nothing wrong about being one, but I guess I’ve just never really seen me like that and it usually felt like it didn’t seem to be the right word to describe my work here on the blog, or aside from that, me personally. I suppose I cannot find any other word or describtion either, but I know, yeah for sure, that I’m not a fashion blogger. I don’t read Vogue and I have absolutely no clue when it comes to flatlays. My Instagram feed is a mess and so is my head with all its ideas and thoughts I like puting out into texts. And when I’m writing I put all my heart into it as well, which obviously makes it hard and somehow rather negligible to only tell the world what I’m wearing today. I want to write about so much more. I want to write down the moments I was the happiest. Or the saddest. I want to write about the things I love and this, of course, includes photography, hiking whereever I go and exploring whatever crosses my way. And this could also include a new pair of shoes from time to time as girls will be girls, won’t they. Or like in this current blog post a cozy knit dress and some overknee tights that keep me warm while walking through the woods on colder days. So let’s face the truth again, I have no idea what kind of blogger I actually am, but I guess I’m pretty fine with that, too.

 

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Knit Dress – Zara (get it here)

Overknee Tights – Kunert (shop it here)

Boots – Zign (get similar ones here)

Bag – DKNY (dark red version here)

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Photos by schirm.pix

Mini-Malism

Aus der Kategorie rattenscharf durch den Sommer, mein Lieblingsstück, der Mini. Wer mich kennt, weiß, dass ich im Alltag tatsächlich mehr so das Jeansgirl bin. Wenn ich jedoch mal nicht in lässiger Jeans durch die Prärie streife, dann doch meist in etwas – Achtung, jetzt kommt’s – rockigerem. Denn so ein Mini ist, im Gegensatz zu einem Sommerkleid, eben doch etwas universeller einsetzbar, quasi jahreszeitenunabhängig und darüber hinaus einfach mini-malistisch gut. Bevor ich euch eine kleine Auswahl meiner aktuellen Favoriten zeige, aber vorweg erst einmal meine Top 3 der Dinge, die man mit Minirock besser nicht tun sollte…

  • Radfahren… lasst es mich kurz folgendermaßen zusammenfassen: Minirock goes Gürtel und Po goes dementsprechend frische Luft [oder aber auch folgendes Szenario: Maxirock goes Fahrradkette und Du goes straight über’n Lenker vong Vollbremsung her. lol]
  • Im Bürostuhl breitbeinig wie ein Bauer sitzen, wenn der Arbeitskollege gegenüber gerade unter den Schreibtisch krabbelt, um die PC-Anschlüsse zu überprüfen – der eigene Gesichtsausdruck in diesem Moment, unbezahlbar!
  • Aus dem Haus gehen ohne zuvor den Wetterbericht gecheckt zu haben – Wind ist niemals unser Freund, schon gar nicht, wenn er dazu beiträgt, dass dein Gegenüber bei einem lauschigen Sommerdate ungewollt zu viel von dir zu sehen bekommt. Aber wenn ihr darüber lachen könnt, du nach diesem Tag in seinem Arm einschläfst und er sich besorgt zeigt, ob du kalte Füße hast, dann kann das Ganze wohl doch auch irgendwie als Erfolg verbucht werden, oder?

Nachfolgend findet ihr nun eine kleine Auswahl meiner liebsten Teile mit denen man selbst elefantös aus dem Auto aussteigend, in kleinen engen Schritten nach dem Bus hetzend oder bei einem lauschigen, im besten Falle windgeschützten Sommerdate eine überaus hervorragende Figur macht…

 


 

If there’s one thing I love just as much as I love my skinny jeans it’s definitely skirts, especially the really really short ones, yes. Contrary to dresses you can basically wear them any time of the year. When it’s getting colder you just put on some tights and don’t lose any of your fashionableness this way, more over you can give your look an upgrade by trying  on some more extravagant ones like I’m much into black dotted ones lately. I used to wear them underneath my grey destroyed skinnies during winter as I both liked the combination and the fact of staying warm while wearing destroyed pants on colder days. So before I’m gonna show you my favorite pieces let’s first face the bitter truth of my top three what you just shouldn’t do while wearing a mini skirt:

  • going cycling… let me briefly summarize that: riding a bike while wearing a mini skirt means your skirt suddenly turns into something similar to a small belt, so you’re looking like an idiot on your bike, trying to keep that legs closed while cycling up that hill and that one hand is hysterically trying to keep the skirt where it has been before as you actually didn’t plan on showing your butt and what you’re wearing underneath to every person you’re passing [or in another case your maxi skirt gets entangled in the bike chain and you make your way off your bike]
  • casually sitting with spread legs on your office chair while your colleague is crawling on the floor right under the desk opposite to you to fix some computer probs – the look on your face the moment you realize the situation you’re in right now, just priceless!
  • leaving home without checking the weather before, because wind may blow away that tiny piece of textil you’re wearing and give your date quite a lot more to see than what you actually planned to show him that day. In case both of you can giggle about the situation, you fall asleep in his arms later and he’s worrying about you having cold feet, I suppose, the situation of your skirt been blown away by the wind wasn’t actually that bad for both of you at the end of the day, was it…

Now have fun scrolling through my fav summer pieces guys! 🙂

 

Unbenannt

Bisschen Barbie, bisschen 90s, aber definitiv einer meiner absoluten Favoriten!

Shades Of Pink Denim Skirt – Isabel Marant

Petite Ivy Embroidered Skirt – Topshop

Brown Faux Suede Lace Up Front Pencil Mini Skirt – Withchic

Embroidered Stained Denim Mini Skirt – Gucci

Embroidered Mini Skirt Light Pink – H&M

Juno Chambray Eyelet Skirt – St. Roche

Gingham Ruffle Mini Skirt – Veronica Beard

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Mein absolutes Lieblingsstück, der bordeauxfarbene Lederrock mit durchgängigem Reißverschluss. geshoppt via Edited, aber dort leider schon ausverkauft. Bei Zalando nochmal gesichtet, aber auch da immer mal wieder ausverkauft.

Bordeaux Leather Skirt – Y.A.S.

Silver Leather Mini Skirt – Miss Selfridge

Japser Asymmetric Broderie Anglaise Cotton Mini Skirt – Zimmermann

Breezy Faux Leather Miniskirt – Isabel Marant

Grey Cut Out Denim Skirt – River Island

Wild child at heart

Wenn der Titel deines Beitrags so heißt wie dein Blog selbst. Wild child at heart. Aber ja, es stimmt ja schließlich auch, zumindest so ein ganz kleines bisschen, denke ich. Dem im Sternzeichen Krebs geborenen Menschen – und ja, dazu zähle ich – sagt man schließlich nach, sie würden selten das tun, was man ihnen sagt, widersetzen sich gern und würden damit auch gerne mal anecken. Das wiederum sei für sie jedoch kein Problem, sie schimpfen sich bewusst als Rebellen und schwimmen zu gerne auch mal gegen den Strom. So stand es jedenfalls in einem Artikel, den ich letztens, eher zufällig, online entdeckt hatte. Dass Krebse aber auch übertrieben sensibel und häuslich sind oder sich bei Gefahr auch gerne in ihren harten Krebspanzer zurückziehen, das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier und soll hier nicht zur Debatte stehen. Heute geht es nur um den wilden Krebs, den Abenteuer, den Rebellen. An dieser Stelle muss ich übrigens selbst gerade ein bisschen lachen. Aber einigen wir uns darauf, der gemeine Krebsgeborene ist ein bisschen was von allem.

Und was gehört zum Abenteuer-Krebs, der im nördlichen Brandenburg inmitten einer vorrangig trostlosen Umgebung barfuß in Sand und Gras posiert, noch dazu? Korrekt, ein verwegenes Kleid. Denn es stimmt, was sie sagen, dass Kleidung auch ein ganz klein wenig über die Persönlichkeit seines Trägers verraten kann. Nicht zwingend muss, aber eben durchaus kann. Und ich persönlich spiele sehr gern damit. In meinem Falle würde dieses Kleid wohl irgendetwas zwischen „Mein Gott ist es toll, dass ich eine Frau geworden bin“ und „Fickt euch doch mal bitte alle ins Knie“ schreien, wobei ich letztere Aussage dann eher nur denen ins Gesicht schreien wollen würde, die mich in meinem privaten und kreativen Flow hemmen und mir negative Gedanken und Gefühle bescheren. Man könnte jetzt noch Mutmaßungen darüber anstellen, ob das zarte Schwarz des Kleides diese rebellische Aussage eventuell noch unterstreichen soll, aber – in der Tat – soweit wollte ich jetzt eigentlich nicht gehen. Mal ganz im Ernst, es ist toll eine Frau zu sein. Empathisch, zart und zerbrechlich auf der einen und gleichzeitig stark, mutig, abenteuerlustig und verwegen auf der anderen Seite. Warum also nicht feiern, wer wir sind. Wir sind mehr als nur „his Girl“, vielschichtiger als Schichtsalat und darüberhinaus all das, was wir selbst sein wollen. Und was würde wohl Mr. Shawn Mendes an dieser Stelle aus dem Autoradio heraus in voller Lautstärke dazu schmettern? Korrekt, „there’s nothing holding me back“. Und wenn es einen Satz gibt, den der Abenteuer-Krebs im Auto lautstark mitsingt, ja, dann ist es dieser.

Übrigens, diese tollen Bilder sind in Zusammenarbeit mit meiner lieben Sarah von Lichtkunstleipzig in der Lieberoser Wüste nördlich von Cottbus entstanden. Fühlt euch frei, sie zu kontaktieren. Sarah ist immer auf der Suche nach neuen Gesichtern zum Shooten. Ihre Kontaktdaten findet ihr weiter unten. 🙂

 

 


 

 

When you give your blogpost the same title you gave your blog about two years ago. Wild child at heart. Well, because it’s simply a matter of fact, I think. When you’re a person born under the sign of Cancer  – yep, it’s getting a little esoteric on her, I’m born under this sign too – it says you hardly ever do what others tell you to, you like to set against things and you sometimes rub things the wrong way. It also says you’re completely okay with that as you like calling yourself a rebel and you don’t mind swimming against the tide when it’s neccessary to do so. At least this is what I read in an online mag a few weeks ago. But well, as far as I know, people born under this sign also tend to be oversensitive, somewhat housewifely and to hide inside their shell in case of danger. But that’s not what we’re going to talk about today, today it’s all about the wildchild, the adventurous Cancer, the rebel. Haha. This is where I start laughing at my own texts, hilarious, but let’s agree on that, I prefer being a balanced mix of everything of the above mentioned.

So when shooting in northern Brandenburg, barefoot in the sand and in the gras, what belongs to an adventurous mind as well? Of course, a daredevil boho dress, because it’s true what they say, that the way you dress for some reason emphasizes who you are, your personality. In my case, wearing this dress, my personality is somewhat between „thank god I’m a woman“ and „go fuck yourself, please“, the latter only dedicated to people who really annoy me, cause negative feelings and stop my creative flow.  Now we could start speculating if I’ve chosen a black dress to underline the „go fuck yourself, please“-message, but I actually didn’t wanna go that far on here, but in case you’d ask me on that, I’d say, yes, of course. But seriously, I love being a woman. We’re empathic, gentle and soft on the one hand, but also strong, brave, adventurous and daredevil on the other one. So why not celebrate ourselves for who we are? We’re more than just „his girl“, we’re multifaceted and we’re whatever the fuck we want to be. Or as Mr. Shawn Mendes would preferably say it „there’s nothing holding me back“.

By the way, all the lovely pictures were taken by my friend Sarah from Lichtkunstleipzig in a desert near Cottbus/Germany. Feel free to contact Sarah as she’s always looking for new faces to shoot with. 🙂

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Black Boho Dress – Bardot (shop here)

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Lichtkunstleipzig

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Strength

Stärke. Ein Wort mit dem ich mich im ersten Augenblick wahrscheinlich nicht sofort in Verbindung gebracht hätte. Warum auch. Denn bedeutet Stärke nicht, hart und taff zu sein, so richtig unbezwingbar? Aber ich bin kein Fels, vielmehr ein Softball. Bloß nicht zu fest drücken und pass doch bitte mit den Fingernägeln auf, das tut mir weh. Nein, ich bin nicht felsenfest, bin nicht unverwundbar, wenngleich auch nicht butterweich. Eben ein Softball, an dem so manches abprallt, so manches dennoch seine Spuren hinterlässt. Und wer nicht felsenfest ist, der kann doch niemals stark sein, dachte ich.

Und ich lies die Gedanken weiter kreiseln. Warum eigentlich sollte man Stärke nur an der Härte des Felsens oder an Popeyes Spinatarmen bemessen. Stark ist doch nicht, wer das Glas Gewürzgurken aufbekommt oder wer im Fitnessstudio die schwersten Gewichte in die Lüfte stemmt, nein, ich rede von einer anderen Form von Stärke.

Denn du bist stark, wenn du den fiesesten Liebeskummer deines Lebens überwunden hast. Und diesen Kater, von dem du dachtest, du würdest ihn wohl nie loswerden, Tierfreund hin oder her. Du bist stark, wenn du deinen Träumen nachjagst, ganz gleich, wie viele dich dafür belächeln. Immerhin hast du welche. Du bist stark, wenn du erkannt hast, dass du selbst zu sein, die beste Idee war, die du jemals hattest. Weil Individualität etwas tolles ist und weil es dir egal ist, ob dein vorlautes Mundwerk heute wieder anecken wird. Weil du nicht jedem gefallen musst – und möchtest. Du bist stark, weil deine kindlichen Vorstellungen, dass man aus dieser Welt noch immer einen besseren Ort machen kann, schlichtweg zeigen, dass deine Sichtweise auf die Dinge eine durchweg positive ist und wenn nur alle so denken würden wie du, dann hätten wir sie wahrscheinlich schon längst, diese bessere Welt von der alle reden.

Und vielleicht ist es tatsächlich so, dass wir viel zu oft vergessen wie stark wir eigentlich sind. Weil wir uns an falschen Parametern messen. Uns überhaupt messen. Denn Stärke ist nicht messbar. Und wahrscheinlich, ja ganz wahrscheinlich, sind wir alle keine Felsen, nur weiße Softbälle. Und am Ende ist Stärke eben so viel mehr als nur ein Bestandteil der Kartoffel, den man im Chemieunterricht so gern violett eingefärbt hat.

  

 


 

Strength. A word I certainly have never used to describe myself to others yet. I mean, doesn’t being a strong person includes being both tough and absolutely invincible? But I’m not a rock, I’m more of a softball. Don’t push me too hard and please be careful with your finger nails, you might hurt me. No, I’m not invincible, I’m not steady as a rock, so for that reason how would I be able to consider myself as strong then I was wondering.

So I let my thoughts spin around for a while and suddenly there was this question popping up on my mind. Isn’t strength so much more than just being physically strong and a tough person? The answer was immediately clear to me. Yes, it surely is.

You’re a strong person if you survived the worst lovesickness you could have ever imagined. And on top, the worst hangover of your whole drinking career. You’re strong if you keep on chasing your dreams no matter what people say. If they had dreams they would be chasing theirs instead of focussing on you, that’s for sure. You’re strong if you recognized that being you and only you is the best idea you ever had. Because individuality is personality and something you should be proud of. You’re strong if you don’t care if your loose tongue is rubbing the wrong way today, because you don’t need to appeal to anyone but yourself – and you don’t want to. You’re strong because your naiv thoughts on how we all could make this world a better place only show that you’re always focussing on the postive aspects and let’s be honest, if all people thought like you, we maybe had it already, this better world everyone’s talking about.

And maybe it’s just like that, we all too often forget about how strong we really are. And let’s face the truth, in the end only a very few are steady rocks, most of us are softballs, but strength is about so much more than being invincible.

Photography: Janna Kamphof

Outfit: Body – A Star is Born via Asos (get it here)

Picture Something

Malbücher. Ja, die aus Kindertagen. Ich habe sie nie gemocht. Denn da waren Linien, die mir vorgaben, bis wohin ich kreativ sein dürfte. Da waren Ränder, die ich nicht übermalen sollte. Und da waren Farben, die mir vorgegeben wurden. Ja aber, ich habe doch meinen ganz eigenen Kopf, meine ganz eigene Vorstellung von Farben und Grenzen. Und ich habe doch, meine ganz eigenen Träume, die es auszumalen gilt. Und dabei, mal ich über den Rand der Welt, mit Regenbogenfarben, so oft ich will, einfach, weil es mir gefällt. Denn niemand sagt dem Künstler, wo sein Kunstwerk endet.


Coloring books. Yes, the ones we had when we were children, painting animals or Walt Disney characters, and I confess, didn’t like them for several reasons. I’ve always felt those lines like borders to my creativity and I’ve always felt predefined colors like betray to the rainbow. Though. I got my own head, my very own idea of colors and borders and how I want my dreams to be colored. So I’m painting my dreams with rainbow colors. I’m coloring over the edge of the world as borders are just lines that can be rubbed out so easily. Because it’s just like that, nobody but the artist himself decides where  the masterpiece comes to an end.

 

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Dress – Edited (get it here)

Shoes – Kiomi (get them here)

Bag – DKNY (shop it here)

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In wundervoller Zusammenarbeit mit meiner lieben Sarah // in wonderful cooperation with my dear Sarah @lichtkunstleipzig

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Welcome

Willkommen.

In meiner Welt.

In meinem Kopf.

Bei mir Zuhaus.

Wo sich das Abendlicht

an kaputten Fassaden bricht

und Dächer drohen einzustürzen.

Wo das Chaos regiert,

in dessen Mitte ich sitze,

und ich dennoch Frieden finde.


 

Welcome.

To my world.

To my head.

Welcome home.

Where sunset light refracts

on broken house fronts

and roofs threaten to collapse.

Where chaos reigns,

amid I sit,

and nevertheless

where peace is found.

 

 

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Dress – Zara (get it here)

Jeans Shorts – Gap (shop similar one here)

Tights – Falke (find it here)

Ankle Boots – Vagabond (get them here)

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Grey I Red I Denim Spring Streetstyle

Manchmal zweifeln wir. An uns, an allem. Wären wir doch nur etwas anders, jemand anders, eben anders halt. Wären wir nur etwas kleiner, ein klein wenig größer, etwas mehr davon und ein klein bisschen weniger hiervon. Wären wir nur etwas schlagfertiger und etwas weniger verhalten. Mal ein bisschen mehr hau drauf und fick-dich-doch-so-richtig. Mal nicht ständig in Gedanken. Über alles. Und nichts. Wären wir nur etwas talentierter. Etwas unkomplizierter. Wären wir doch einfach bisschen sicherer. In allem. Und schöner, ja, das auch. So ein bisschen jedenfalls. Mal drei Stück Käsekuchen und kein schlechtes Gewissen. Sich mal schön fühlen, weil man schön ist. Von innen und von außen. Auch nach drei Stück Kuchen. Und mit Rotznase. Und der leeren Packung Kinder Pingui neben sich. Denn hätten wir die Wahl, wir würden doch niemals anders sein wollen. Weil wir’s doch tief drinnen eigentlich wissen, es nur ab und zu vergessen. Wie schön wir eigentlich sind. Wir alle. Und warum ich das hier schreibe? Um euch zu erinnern. Euch alle. Weil Selbstliebe Liebe ist. Und weil Liebe gut tut. Uns allen. 

#einfachwohlfühlen #outfitpostmitbotschaft #happystephie

 


We sometimes doubt. About ourselves. About everything. We wish to be different or sometimes even wish to be someone else. Well, at least we want to be different in a certain way. We wish to be a little smaller or a tiny bit taller. We wish to be a little less of this and to be a little more of that instead. We want to be better at repartee and otherwise be less restrained. We want to be more daring and we don’t want to mince matters. We don’t want to be concerned about everyone and everything all the time. And we want to be more talented. And to be less complicated. We want to feel more secure. And we want to be more beautiful. At least, a tiny little bit. We want to eat three slices of cheesecake without feeling guilty afterwards. We want to feel beautiful, because that’s just the way it is. From the inside and from the outside. Even after three slices of cheesecake. Even with a snotty nose. And even when there’s just another empty chocolate box laying right next to us. Because in case this was possible and we could choose whoever we would like to be, we actually wouldn’t wanna change a thing about it or be any different from what we are today. Even though we might forget it from time to time, we already know it deep down inside of us. We are beautiful the way we are. Everyone of us. And why am I telling you this? To remember you once again in case you forgot. All of you. Because self-love is true love. And love does good. Everyone of us.

**Photos by Lichtkunst Leipzig**

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Coat – Mango (shop it here)

Pullover – Zara (get it here)

Jeans – Levi’s (get it here)

High Heels – Zara (find a similar pair here)

Bag – DKNY (shop it here – it’s even on sale 😛)

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** Photos by Lichtkunst Leipzig **

Vielen lieben Dank an dich, Sarah! 🙂

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Monthly Review January 2017

„Und manchmal bist du der Fußabdruck zwischen all den Schuhabdrücken im Schnee.

  Und manchmal ist eben auch das nur ein weiteres Alleinstellungsmerkmal.“

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Januar, eine kleine Zusammenfassung. Oder anders ausgedrückt, ein Abschluss. Hier findet ihr nochmal alle Januar Posts in einer kleinen, aber feinen Zusammenfassung mit den Links zu den entsprechenden Artikeln.

Was gehört natürlich jedes Jahr aufs Neue wieder dazu? Ganz klar, der Jahresrückblick im Januar. Wer ihn noch nicht gesehen hat, der ist schonungslos aufrichtig. Mal mehr vom Menschen hinter diesem Blog und weniger vom Modeopfer. Das ist ohnehin gerade seltener zugegen. Dank Grippe und Eiseskälte im Januar waren Kuschelsocken und ab und an ein verschnupftes, mildes Lächeln meine liebsten Accessoires. Und einen Gedanke, den ich tatsächlich jeden Tag im Januar hatte: ich habe einfach die tollsten Freunde!

A Head Full Of Memories – Farewell 2016

Outfittechnisch gab’s dann noch diesen Schmankerl hier zu bewundern. Ich war Fotos machen, mit der lieben Sarah von Lichtkunst Leipzig. Wir hatten das schönste Winterwetter auf unserer Seite und haben einen sehr schönen Nachmittag zusammen verbracht. Die tollen Ergebnisse unseres kleinen Winter-Shootings findet ihr im Blogpost, den ich euch weiter unten nochmal verlinkt habe. Dort findet ihr auch nochmal Sarah’s Kontaktdaten.

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Modify your settings – read full blog post here

So, und nicht vergessen, dieser Januar ist auch immer nur ein Probemonat. Wenn die Dinge scheiße liefen, dieses 2017 kann man auch einfach im Februar nochmal neu starten.

 


 

„And sometimes you are the footprint between all the shoeprints in the snow.

And sometimes this is just another unique characteristic.“

 

January, a short summary. Or in other words, the end of something. On here you’re gonna find my monthly review with all my January posts. 

What goes hand in hand with the start of every new year? Of course, an end-of-year review. For those, who haven’t seen it yet, it’s brutally honest as it was more the person behind this blog speaking than the fashion victim you mostly get to see on here. The fashion victim, to be completely honest, somehow is not that much available at the moment. Thanks to the flu and cold as ice January, so warm feet covered in warm socks and a snuffy, bland smile from time to time have been my favorite accessoires lately. And one more thing that I definitely need to say: I’ve got the best friends on earth! 

A Head Full Of Memories – Farewell 2016

I’ve also spent a lovely afternoon with Sarah from Lichtkunst Leipzig. We went for a walk, enjoyed the winterwonderland and took some pictures in the snow. You can see the results by simply clicking the link below. I also noted Sarah’s contact details on there, in case you’re interested in a little shooting yourselves.

Modify your settings – read full blog post here

So and now don’t forget, January is always just a tríal month. When things turned out to be total crap, you can simply start your 2017 in February again.

 

Modify your settings

Schon mal darüber nachgedacht, dass dein Kopf auch einfach nur eine Art komplizierte, technische Anlage ist und es da ein Bedienfeld gibt, an welchem man verschiedene Modi einstellen kann? Je nach Hersteller und Baujahr kann die Anlage recht komplex sein und in manchen Fällen ist der Stand der Technik auch mehr als überholungsbedürftig, der Verschleiß enorm und die Ersatzteile nicht mehr lieferbar. Nun, im besten Fall mal angenommen, du könntest am Bedienfeld beliebig deine Einstellungen vornehmen, quasi die Kühlung deines Kopfes regulieren, ein Programm auswählen und diese Anlage in deinem Kopf liefe einwandfrei. Vielleicht ruckelt sie ab und zu etwas, aber das liegt dann mehr am Alter, und auch am Verschleiß, aber sie läuft im gewünschten Programm. Und stell dir nun vor, es würden plötzlich rote Lampen aufleuchten. Irgendwo im System ist eine Synapse durchgebrannt und muss gewechselt werden. Der Notdienstmitarbeiter eilt herbei und nimmt den Austausch vor. Alles so wie vorher, schön. Und die Programme, die du wählen könntest, es gibt ja so unendlich viele davon. Eines nennt sich „Happy“ und ich sag euch, das mag ich am liebsten. Ein anderes heißt „Lachen“ und, ach man, wie sehr ich auch das mag, denn was gibt es schöneres als zu lachen oder andere zum Lachen zu bringen und sich selbst einfach nicht zu ernst zu nehmen. Und dann gibt es da noch ein Programm, das hätte ich fast vergessen, es nennt sich „Fick dich“. Für keine andere Software gab es in den vergangenen Jahren mehr Updates, das könnt ihr mir glauben, aber – es gibt da einen Haken. Denn in diesen vergangenen Jahren gab es tatsächlich genug Momente, in denen ich den „Fick dich“ Button durchaus mal betätigen wollte, aber – meine Anlage, diese Maschine in meinem Kopf, hat einen Fehler. Sie setzt sich in diesem Fall unmittelbar und gänzlich automatisch auf Werkseinstellungen zurück und bittet mich, ein anderes Programm zu wählen. Sie bietet mir sogar sogleich einige Alternativprogramme an: „Lass die Scheiße hinter dir“, „Du bist so nicht“ oder auch „Lass mal lieber schaukeln gehen“. Das ist eben die Besonderheit, eine jede Anlage ist einzigartig und hat individuelle „Fehler“ im Programm. Und für den Fall eines Synapsen-Totalausfalls gibt es ja auch immer noch das „Notfallprogramm“, dass sich solange abspult, bis der Notdienstmitarbeiter eintrifft und den Kopf wieder instand setzt.


Let’s imagine your head’s like a complex machine with a control panel where you are able to modify your personal settings. The degree of complexity somehow depends on type, make and age and in some cases the machine with its wear and tear and no more longer available spares isn’t state of the art anymore. Well, let’s focus on the best case and let’s imagine you could choose any settings and programs on the control panel you want and your machine was running the way you expect it to do. Perhaps, at times, there’s a slightly jerking, but that’s just caused by both age and wear and tear. So now imagine, suddenly there’re red lamps popping up on your display as some synapses have blown and need to be exchanged. The technical emergency service is already on its way and everything’s gonna be fine afterwards again. Well done. And now you can decide between so many different programs. There’s one program, which is called “Happy” and hell yeah, I like this one most. Another program’s called “Laughing” and I’m really into this one, too, as you simply never go wrong with a smile on your face. And there’s another program I almost forgot. It’s called “Fuck You”. And believe me when I say, that there haven’t been more updates for any other software during the past few years, but – there’s a catch. Because during the past few years there have surely been some moments where I wanted to push the “Fuck you” button, but – my machine just automatically resets itself to factory settings and asks me to please choose another program by already pointing out some alternatives: “Leave this crap behind you”, “This is not you” or also “Let’s go hit the swing on the playground over there”. Well, that’s the characteristic in things. Every machine is unique and has got its very own “bugs” in the program. And in case of a total failure of synapses there’s at least an “emergency program”, running as long as it needs for the technical emergency service to get that head fixed again.

**Photos by Lichtkunst Leipzig**

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** Photos by Lichtkunst Leipzig **

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