Monthly Review July 2017

Was ich einst dachte.

Juliliebe.

Mir fehlen die Worte.

Was ich nun denke.

Juliliebe.

Mir fehlen die Worte.

 

Zugegeben, ich war ein faules Schweinchen im Juli. Aber manchmal, ja manchmal, ist das Leben kurios. Da passieren binnen kürzester Zeit die unglaublichsten Sachen, Dinge die tatsächlich viel zu schön sind, um letzten Endes auch wahr sein zu können. Doch – während all das passiert – der Regen leise gegen das Fenster prasselt, wer käme da schon auf die Idee, den Laptop anzuwerfen oder durch den Instagramfeed zu scrollen. Das ist nicht meine Definition vom Glück.

Glück bedeutet für mich, den Sonnenuntergang nach einer gefühlt endlosen, verregneten Woche zu verpassen, über den am nächsten Morgen nahezu jeder Zweite, dem ich folge, in seiner Instastory berichtet. Wenn man kichern muss, dass das alles an einem vorbeigezogen ist. Der Regen. Und dieser Sonnenuntergang danach. Etwas so schönes. Schlichtweg aus dem Grund, weil man nur Augen für etwas noch viel Schöneres hatte. Weil Augen ganz viel Schönes sehen können, immerzu und jeden Tag. Wenn man sie nur aufmacht. Wenn man mit dem Herzen sieht. Und wenn man es nur zulässt.

Was also habe ich gelernt im vergangenen Monat Juli? Dass Momente kurz, Begegnungen tief und Emotionen weitreichend sein können. Dass gestern schöner als heute war, aber morgen hoffentlich wieder besser wird. Dass ich nichts bereue. Von alledem. Dass Glück das ist, was man daraus macht. Zum Beispiel ein Tiramisu. Ich habe gelernt, dass ich ein Angsthase bin. Aber ein mutiger. Dass Umarmungen auf Ewig das Größte für mich sein werden. Und dass es für die Liebe eine Formel gibt. Sie lautet Wertschätzung mal tausend. Ich habe gelernt, dass ich nicht verstehen werde, was man nicht verstehen kann und ich es doch irgendwie verstehe. Und dass man Reisende niemals aufhalten darf.

Was also ist im Juli geschehen, also hier auf dem Blog? Nicht viel bekanntlich, aber doch ein bisschen. Nach langer Zeit mal wieder etwas aus der Kategorie Fashion, Mini-Malism. Getreu dem Motto, mein Lieblingsstück der Mini, rattenscharf durch den Sommer, einschließlich erfahrungserprobter Tipps und Tricks a la what nooot to do while wearing a mini. Ein bisschen darf schließlich auch geschmunzelt werden. Ich lache übrigens sehr gerne, auch wenn ich das ungern für alle Welt gestellt auf Bildern simuliere.

Berühmte letzte Worte im Juli? Dieser, in der Tat, etwas ältere Beitrag hier und die Frage in den Raum, was wärst du bereit zu riskieren, wenn du alles gewinnen könntest?

Und damit wünsche ich euch allen nun erstmal einen schönen Start in den August! 🙂

 


 

Granted, I’ve been a lazy bum in July, but who could’ve known what’s going to happen within such a brief span. Incredible things. Things that really were too magical to be true. And while all this was happening and the rain was pouring down the window, giving this calm sound I love to fall asleep to, who would have switched on the notebook or would have scrolled though instagram. I didn’t. As I see true happiness in a million other things.

Happiness means to me missing the most beautiful sunset after an endless week full of rain you actually only get to see the next morning, because you are watching your friends‘ insta stories. Happiness means to me giggling, because you missed it. The week of rain. And the beautiful sunset afterwards. Just because you couldn’t take your eyes off of something even more beautiful. As eyes can see so many beautiful things in this world. In case you open them. In case you let your heart see through them. And in case you admit it.

So what did I learn this past month? I learnt that moments can be short, encounters can be deep and emotions can be profound. That I liked yesterday much more than I like today, but tomorrow will hopefully be better. That I don’t regret anything. Of all of this. That happiness is only what one makes of it. And sometimes it’s a tiramisu. I’ve learnt that I’m a coward. But one with a lions‘ heart. That hugs will always be the greatest thing on earth for me. And that there must be a formula for love. It must be something like appreciation multiplied by one thousand. I’ve learnt that I won’t understand the things that you cannot understand, even though I do for some weird reason. And that you will never hold up travelers.

What actually happened in July, on the blog? Hardly anything at all besides a new fashion category post up on here. Mini-Malism is about rocking summer nights. Or dates. Including some very well-tested tips a la what simply nooot to do while wearing a mini. Something to giggle about.

Famous last words for July? Perhaps it would be this short post from a little while ago and the question, how much would you risk, if you knew, you could win everything?

I wish you all a wonderful new month, see you in August! 🙂

Mini-Malism

Aus der Kategorie rattenscharf durch den Sommer, mein Lieblingsstück, der Mini. Wer mich kennt, weiß, dass ich im Alltag tatsächlich mehr so das Jeansgirl bin. Wenn ich jedoch mal nicht in lässiger Jeans durch die Prärie streife, dann doch meist in etwas – Achtung, jetzt kommt’s – rockigerem. Denn so ein Mini ist, im Gegensatz zu einem Sommerkleid, eben doch etwas universeller einsetzbar, quasi jahreszeitenunabhängig und darüber hinaus einfach mini-malistisch gut. Bevor ich euch eine kleine Auswahl meiner aktuellen Favoriten zeige, aber vorweg erst einmal meine Top 3 der Dinge, die man mit Minirock besser nicht tun sollte…

  • Radfahren… lasst es mich kurz folgendermaßen zusammenfassen: Minirock goes Gürtel und Po goes dementsprechend frische Luft [oder aber auch folgendes Szenario: Maxirock goes Fahrradkette und Du goes straight über’n Lenker vong Vollbremsung her. lol]
  • Im Bürostuhl breitbeinig wie ein Bauer sitzen, wenn der Arbeitskollege gegenüber gerade unter den Schreibtisch krabbelt, um die PC-Anschlüsse zu überprüfen – der eigene Gesichtsausdruck in diesem Moment, unbezahlbar!
  • Aus dem Haus gehen ohne zuvor den Wetterbericht gecheckt zu haben – Wind ist niemals unser Freund, schon gar nicht, wenn er dazu beiträgt, dass dein Gegenüber bei einem lauschigen Sommerdate ungewollt zu viel von dir zu sehen bekommt. Aber wenn ihr darüber lachen könnt, du nach diesem Tag in seinem Arm einschläfst und er sich besorgt zeigt, ob du kalte Füße hast, dann kann das Ganze wohl doch auch irgendwie als Erfolg verbucht werden, oder?

Nachfolgend findet ihr nun eine kleine Auswahl meiner liebsten Teile mit denen man selbst elefantös aus dem Auto aussteigend, in kleinen engen Schritten nach dem Bus hetzend oder bei einem lauschigen, im besten Falle windgeschützten Sommerdate eine überaus hervorragende Figur macht…

 


 

If there’s one thing I love just as much as I love my skinny jeans it’s definitely skirts, especially the really really short ones, yes. Contrary to dresses you can basically wear them any time of the year. When it’s getting colder you just put on some tights and don’t lose any of your fashionableness this way, more over you can give your look an upgrade by trying  on some more extravagant ones like I’m much into black dotted ones lately. I used to wear them underneath my grey destroyed skinnies during winter as I both liked the combination and the fact of staying warm while wearing destroyed pants on colder days. So before I’m gonna show you my favorite pieces let’s first face the bitter truth of my top three what you just shouldn’t do while wearing a mini skirt:

  • going cycling… let me briefly summarize that: riding a bike while wearing a mini skirt means your skirt suddenly turns into something similar to a small belt, so you’re looking like an idiot on your bike, trying to keep that legs closed while cycling up that hill and that one hand is hysterically trying to keep the skirt where it has been before as you actually didn’t plan on showing your butt and what you’re wearing underneath to every person you’re passing [or in another case your maxi skirt gets entangled in the bike chain and you make your way off your bike]
  • casually sitting with spread legs on your office chair while your colleague is crawling on the floor right under the desk opposite to you to fix some computer probs – the look on your face the moment you realize the situation you’re in right now, just priceless!
  • leaving home without checking the weather before, because wind may blow away that tiny piece of textil you’re wearing and give your date quite a lot more to see than what you actually planned to show him that day. In case both of you can giggle about the situation, you fall asleep in his arms later and he’s worrying about you having cold feet, I suppose, the situation of your skirt been blown away by the wind wasn’t actually that bad for both of you at the end of the day, was it…

Now have fun scrolling through my fav summer pieces guys! 🙂

 

Unbenannt

Bisschen Barbie, bisschen 90s, aber definitiv einer meiner absoluten Favoriten!

Shades Of Pink Denim Skirt – Isabel Marant

Petite Ivy Embroidered Skirt – Topshop

Brown Faux Suede Lace Up Front Pencil Mini Skirt – Withchic

Embroidered Stained Denim Mini Skirt – Gucci

Embroidered Mini Skirt Light Pink – H&M

Juno Chambray Eyelet Skirt – St. Roche

Gingham Ruffle Mini Skirt – Veronica Beard

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Mein absolutes Lieblingsstück, der bordeauxfarbene Lederrock mit durchgängigem Reißverschluss. geshoppt via Edited, aber dort leider schon ausverkauft. Bei Zalando nochmal gesichtet, aber auch da immer mal wieder ausverkauft.

Bordeaux Leather Skirt – Y.A.S.

Silver Leather Mini Skirt – Miss Selfridge

Japser Asymmetric Broderie Anglaise Cotton Mini Skirt – Zimmermann

Breezy Faux Leather Miniskirt – Isabel Marant

Grey Cut Out Denim Skirt – River Island

Monthly Review June 2017

Was ich antworten würde, wenn mich jemand nach dem vergangenen Monat fragen würde? Er war anders. Oder vielleicht war ich auch anders. Irgendwie same same but different. Ein bisschen I don’t care, if you don’t mind, zumindest zeitweise. Und ich habe es sehr genossen. Mal nicht heute schon an Morgen zu denken. Wenn du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist und einfach mal machst, den Moment lebst, weil – oder vielleicht sogar obwohl du weißt, dass es kein Morgen geben wird, nur das Hier und Jetzt, nur diesen einen Moment. Diesen oder keinen. Und fast hättest du es nicht gewagt, fast wärst du nicht über deinen Schatten gesprungen. Denn darauf will ich tatsächlich hinaus, nicht auf das Hier und Jetzt, das Genießen von Momenten, sondern vielmehr auf den Schatten, die Angst, die festgefahrenen Gewohnheiten, die zuvor erst einmal überwunden werden müssen. Getreu der Fragestellung, wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan, von dem du dachtest, es könnte dich schwächen, ohne zu ahnen, dass es dich letztendlich stärken würde? Und ja, ich spreche in Rätseln. Und ja, ganz bewusst. Und ja, es gab ein paar neue Blogposts im Juni. Themenwechsel ahuu.

 

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Upside Down – Meine Welt steht Kopf, so ganz deinetwegen, werd ich dir entgegnen […]

Wenn du eigentlich zum Fotografen gehen wolltest, Passbilder machen, aber du dir dachtest, ach, die Scheiße kann ich Zuhause auch selbst fabrizieren und huch, ein Zalando Päckchen mit neuen Ohrringen. Naja, es wurden dann eben keine Passbilder mehr, sondern du hast stattdessen einfach mal bisschen kreatives Zeug produziert. Die Ohrringe gibt es übrigens hier. Passbilder hab ich übrigens immer noch keine. Kichernder Äffchensmiley, over and out.

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Memory minutes – ein Gedächtnisprotokoll

Ein Beitrag aus der Kategorie „What the fuck“, aber lest selbst, ich möchte hierzu nicht groß Worte verlieren, mir wurde allerdings zugetragen, dass der ein oder andere beim Lesen ein ganz klein wenig schmunzeln musste. 🙂

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Wild child at heart – Von Abenteuerkrebsen und verwegenen Kleidern

Ja, ein Fashion-Post, nach langer Zeit mal wieder. Aber nicht nur, vielmehr ist dieser Beitrag das Ergebnis eines kleinen Abenteuerroadtrips zweier Freundinnen, die auszogen, die Welt – ähh naja, tatsächlich eher Brandenburg zu entdecken. Und irgendwo zwischen Pferdekoppeln, kleinen Minibabybisons und meiner kreischenden Quietschstimme, als ich diese ganzen Plüschmonster gesehen habe und am liebsten alle durchgeschmust hätte, standen wir inmitten endloser Natur und haben unserer Leidenschaft, der Fotografie, freien Lauf gelassen. Herausgekommen ist ein Beitrag über Abenteuerkrebse und verwegene Kleider.

Mach’s gut Juni – Lieblingsmonat Juli löst dich nun ab. 😀

 


 

If someone asked me about the past month, I’d definitely answer that it felt quite a bit different. Or maybe it was just me who was different, at least at times. Someway same same but different and surely a little bit of I don’t care if you don’t mind. Believe me or not, I highly enjoyed those moments I didn’t care about tomorrow, when I was just in the right place at the right time, living the moment, knowing it will be this one or no one, so I chose to keep up with this moment instead of letting it pass by, even though there’s shadow, there’s fear, there’re fixed habits you hardly ever manage to find your way out of. True to the question, when was the last time you did something for the very first time, you feared at first and you were pretty damn sure it would weaken you, but then afterwards found out it actually made you stronger in the end? Yep, I’m speaking in riddles. And yep, I’m conscious of that. And another yep, I’ve uploaded quite a few new blogposts in June. Master of changing subjects ahuuu.

Upside Down is a short poem about this so-called thing love. The moment I took this shot of myself was when I actually wanted to take photos for my new ID, but then Mr. Postman crossed my way and brought me some new earrings, so I decided to do some more creative stuff in my living-room. Haha. By the way, I still got no photos for my new ID, yet.

The second post Memory minutes is about a really bad date I’ve had quite a while ago. As I’ve written down an abstract of our conversation right from my memory the text is only avaiable in German. I hope you don’t mind.

I also finally uploadED a new fashion post up on here as well. We took those pictures in northern Brandenburg while we were on a girls‘ roadtrip which I enjoyed so so much. Wild child at heart is all about adventures and daredevil dresses.

So bye June and hello to my favorite month July. 🙂

Wild child at heart

Wenn der Titel deines Beitrags so heißt wie dein Blog selbst. Wild child at heart. Aber ja, es stimmt ja schließlich auch, zumindest so ein ganz kleines bisschen, denke ich. Dem im Sternzeichen Krebs geborenen Menschen – und ja, dazu zähle ich – sagt man schließlich nach, sie würden selten das tun, was man ihnen sagt, widersetzen sich gern und würden damit auch gerne mal anecken. Das wiederum sei für sie jedoch kein Problem, sie schimpfen sich bewusst als Rebellen und schwimmen zu gerne auch mal gegen den Strom. So stand es jedenfalls in einem Artikel, den ich letztens, eher zufällig, online entdeckt hatte. Dass Krebse aber auch übertrieben sensibel und häuslich sind oder sich bei Gefahr auch gerne in ihren harten Krebspanzer zurückziehen, das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier und soll hier nicht zur Debatte stehen. Heute geht es nur um den wilden Krebs, den Abenteuer, den Rebellen. An dieser Stelle muss ich übrigens selbst gerade ein bisschen lachen. Aber einigen wir uns darauf, der gemeine Krebsgeborene ist ein bisschen was von allem.

Und was gehört zum Abenteuer-Krebs, der im nördlichen Brandenburg inmitten einer vorrangig trostlosen Umgebung barfuß in Sand und Gras posiert, noch dazu? Korrekt, ein verwegenes Kleid. Denn es stimmt, was sie sagen, dass Kleidung auch ein ganz klein wenig über die Persönlichkeit seines Trägers verraten kann. Nicht zwingend muss, aber eben durchaus kann. Und ich persönlich spiele sehr gern damit. In meinem Falle würde dieses Kleid wohl irgendetwas zwischen „Mein Gott ist es toll, dass ich eine Frau geworden bin“ und „Fickt euch doch mal bitte alle ins Knie“ schreien, wobei ich letztere Aussage dann eher nur denen ins Gesicht schreien wollen würde, die mich in meinem privaten und kreativen Flow hemmen und mir negative Gedanken und Gefühle bescheren. Man könnte jetzt noch Mutmaßungen darüber anstellen, ob das zarte Schwarz des Kleides diese rebellische Aussage eventuell noch unterstreichen soll, aber – in der Tat – soweit wollte ich jetzt eigentlich nicht gehen. Mal ganz im Ernst, es ist toll eine Frau zu sein. Empathisch, zart und zerbrechlich auf der einen und gleichzeitig stark, mutig, abenteuerlustig und verwegen auf der anderen Seite. Warum also nicht feiern, wer wir sind. Wir sind mehr als nur „his Girl“, vielschichtiger als Schichtsalat und darüberhinaus all das, was wir selbst sein wollen. Und was würde wohl Mr. Shawn Mendes an dieser Stelle aus dem Autoradio heraus in voller Lautstärke dazu schmettern? Korrekt, „there’s nothing holding me back“. Und wenn es einen Satz gibt, den der Abenteuer-Krebs im Auto lautstark mitsingt, ja, dann ist es dieser.

Übrigens, diese tollen Bilder sind in Zusammenarbeit mit meiner lieben Sarah von Lichtkunstleipzig in der Lieberoser Wüste nördlich von Cottbus entstanden. Fühlt euch frei, sie zu kontaktieren. Sarah ist immer auf der Suche nach neuen Gesichtern zum Shooten. Ihre Kontaktdaten findet ihr weiter unten. 🙂

 

 


 

 

When you give your blogpost the same title you gave your blog about two years ago. Wild child at heart. Well, because it’s simply a matter of fact, I think. When you’re a person born under the sign of Cancer  – yep, it’s getting a little esoteric on her, I’m born under this sign too – it says you hardly ever do what others tell you to, you like to set against things and you sometimes rub things the wrong way. It also says you’re completely okay with that as you like calling yourself a rebel and you don’t mind swimming against the tide when it’s neccessary to do so. At least this is what I read in an online mag a few weeks ago. But well, as far as I know, people born under this sign also tend to be oversensitive, somewhat housewifely and to hide inside their shell in case of danger. But that’s not what we’re going to talk about today, today it’s all about the wildchild, the adventurous Cancer, the rebel. Haha. This is where I start laughing at my own texts, hilarious, but let’s agree on that, I prefer being a balanced mix of everything of the above mentioned.

So when shooting in northern Brandenburg, barefoot in the sand and in the gras, what belongs to an adventurous mind as well? Of course, a daredevil boho dress, because it’s true what they say, that the way you dress for some reason emphasizes who you are, your personality. In my case, wearing this dress, my personality is somewhat between „thank god I’m a woman“ and „go fuck yourself, please“, the latter only dedicated to people who really annoy me, cause negative feelings and stop my creative flow.  Now we could start speculating if I’ve chosen a black dress to underline the „go fuck yourself, please“-message, but I actually didn’t wanna go that far on here, but in case you’d ask me on that, I’d say, yes, of course. But seriously, I love being a woman. We’re empathic, gentle and soft on the one hand, but also strong, brave, adventurous and daredevil on the other one. So why not celebrate ourselves for who we are? We’re more than just „his girl“, we’re multifaceted and we’re whatever the fuck we want to be. Or as Mr. Shawn Mendes would preferably say it „there’s nothing holding me back“.

By the way, all the lovely pictures were taken by my friend Sarah from Lichtkunstleipzig in a desert near Cottbus/Germany. Feel free to contact Sarah as she’s always looking for new faces to shoot with. 🙂

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Black Boho Dress – Bardot (shop here)

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Lichtkunstleipzig

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Upside Down

Meine Welt steht Kopf, so ganz deinetwegen, werd ich dir entgegnen, eines Tages im Gespräch. Und du wirst mich ansehen, es nicht gleich verstehen, dass das hier so eben, mein größtes Kompliment an dich war. Also mach ich’s konkreter, komme ein kleines bisschen näher, und sag: ich wüsst tausend Gründe warum, bitte, bitte, dreh sie nie wieder um, meine Welt über Kopf.

 


 

The day I tell you, that you turned my world upside down, will be the day, I pay you the greatest compliment of all. Please, don’t ever turn it back.

 

Memory minutes

Ein desaströses Date – ein Gedächtnisprotokoll

„Bist du eher naiv oder dominant?“, fragte er mich als ich gerade an meinem Wein nippte. Ich schaute ihn an, mit diesem Blick, der von Verwirrung und Unbehagen sprach. „Wie bitte?“, fragte ich zögerlich, obwohl ich die Frage akustisch durchaus gut verstanden hatte. „Ich weiß, ich polarisiere“, fuhr er fort und lachte. Ich schwieg, nickte milde lächelnd und nahm noch einen Schluck Wein. „Bist du politisch?“, fragte er mich. „Ich würde mich als linksliberal einschätzen, und als Sozialist, aber ein bisschen narzisstisch bin ich wohl auch“, fuhr er fort. „Ich glaube, das ist ein Joint“, meinte er plötzlich, als ein Ruderboot an uns vorbeizog, dessen Insassen er musterte. „Du nimmst keine Drogen?“, fragte er. „Äh, nein“, entgegnete ich entgeistert. „Hm“, antwortete er enttäuscht, „Noch nie etwas genommen, hast du kein Laster?“ „Nichts in dieser Hinsicht“, erwiderte ich, „Nein“ „Achtung jetzt öffne ich mich dir schon wieder“, sprach er, unter anderem als Anspielung darauf, dass ich ihm auf seine Fragen, die nach meiner Lieblingsstellung und zur Anzahl meiner bisherigen Sexualpartner zuvor die Antwort verweigert hatte, „Ich bin im Kinderheim groß geworden, ohne Liebe, und eine richtige Beziehung habe ich in meinem ganzen Leben noch nie geführt, zumindest habe ich es niemals so empfunden“, fuhr er fort. „Du bist ein sehr emotionaler Mensch, kann das sein?“, fragte er mich. „Ja, schon“, erwiderte ich und sah wie er begann mit den Augen zu rollen, bevor er erneut in einen Monolog verfiel, Dürrenmatt zitierte und mir zahlreiche Male ins Wort fiel um meinen Ausdruck zu korrigieren. „Der Wein ist leer, wollen wir vielleicht auf deinen Balkon umziehen?“, fragte er mich. „Ähm, ich kenn dich doch kaum, ich möchte das nicht“, entgegnete ich ihm. „Du bist spießiger als ich dachte, ich verspreche dir auch, ich rühr dich nicht an“, sagte er. „Nein“, antwortete ich erneut, „ich möchte das nicht“. „Du bist screepy“, entgegnete er. „Screepy?“, fragte ich nach. „Ja, seltsam, creepy eben“, erklärte er seine Wortneuschöpfung. „Dito“, konterte ich kühl. „Aber ich sag dir jetzt mal was“, äußerte er sich erneut, „du bist wirklich attraktiv, vielleicht pusht das ja dein Ego zumindest noch ein bisschen“ „Danke“, antwortete ich emotionslos und mit verwirrtem Stirnrunzeln, blickte starr in Richtung Wasser und Ruderboot und schenkte dem letzten Schluck Wein in meinem Becher deutlich mehr Beachtung als ihm. „Na toll, ein Danke, also ich hatte mir jetzt eine andere Reaktion erhofft“, äußerte er sich brüskiert, während ich derweil mit meinem Gesichtsausdruck kämpfte, der mir langsam aber sicher zu entgleiten schien. „Der Wein war wirklich teuer, 5,00 €“, äußerte er sich erneut. „Ich kann dir Geld dafür geben“, entgegnete ich unbeeindruckt und starrte weiterhin in die Ferne. „Lass uns zusammen packen“, sagte ich schließlich zu ihm und begann die Picknickdecke auszuschütteln, die er mitgebracht hatte, während er fortwährend darüber schimpfte, wie dreckig sie doch geworden wäre. „Das tut mir sehr leid“, antwortete ich unterkühlt-diplomatisch. Ein Stück gingen wir noch in dieselbe Richtung, ich schwieg, in der Hoffnung, dieser Weg würde ein leichter sein und Xavier Naidoo würde nur dieses eine Mal unrecht behalten. „So nah“, sprach mein Date so vor sich hin, als wir feststellen mussten, dass wir nur wenige hundert Meter voneinander entfernt wohnen. „Und doch so fern“, fügte ich unmittelbar hinzu und mir wurde bewusst, dass Xavier Naidoo tatsächlich recht behalten sollte. „Was ist denn nun deine Lieblingsstellung?“, fragte er mich auf diesen letzten Metern erneut. „Ich glaube, darauf muss ich nicht antworten“, entgegnete ich ruhig, woraufhin er lautstark anfing zu lachen während er sein Fahrrad neben mir herschob. „Genau mit dieser Reaktion habe ich gerechnet“, sagte er, „du bist wirklich so berechenbar“

„Ich muss da vorne links abbiegen“

„Okay, alles Gute“

„Alles Gute“

Monthly Review May 2017

Ich gebe zu, ich war faul im Mai. Oder schlichtweg gedankenversunken und unfähig Buchstaben aneinander zu reihen. Denn manchmal, ja manchmal, hab ich das Gefühl aus 7 Litern Buchstabensuppe zu bestehen, so viele Gedanken schießen mir durch den Kopf und manchmal, ja manchmal, geht das so schnell, dass ich es nicht schaffe, sie festzuhalten, diese Gedanken. Oder es manchmal vielleicht auch gar nicht will, weil ich ihn lieber ausgeschaltet wissen möchte, diesen Kopf, randvoll mit Buchstaben, ähnlich wie diese Stoffsäcke beim Scrabble, aus denen man die Buchstaben zieht, nur dass er nicht so klappert, wenn ich ihn schüttle.

Frauengehirne sind komplex, hat mir erst kürzlich eine Freundin aus einem Buch vorgelesen. Die Komplexität und das Spektrum an Emotionen wären vergleichbar mit einer vierspurigen Autobahn stand da. Und Männer hätten an dieser Stelle eben nur eine kleine, kurvige Landstraße und mit etwas Glück würden sie das mit den Emotionen auch ab und zu hinbekommen, aber eben nur mit etwas Glück, las sie weiter vor. Muss ein entspanntes Leben sein, dachte ich, und setzte auf meiner vierspurigen Autobahn zum rasanten Überholvorgang an.

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Auch „Klein-Sibirien“ genannt, die Lieberoser Wüste, rund 100 km südöstlich von Berlin und mit ca. fünf Quadratkilometern die größte Wüste Deutschlands – mehr davon seht ihr bald hier auf dem Blog 🙂

Und ein Glück, dachte ich, gibt es Momente, in denen auch ich unter Buchstabenaussetzern leide, in denen auch ich einfach mal die Landstraße nehme oder besser noch, gar nicht erst losfahre, und die genieße ich tatsächlich sehr. Denn man nehme beispielsweise den Mai, füge ein paar Freunde hinzu, schmecke es mit reichlich Roadtrips und Abenteuer ab und würze es zusätzlich noch mit einem großen Schuss Sonne, hier darf man ruhig verschwenderisch sein, und voila, fertig sind tausend Sinneseindrücke, die das Gedankenauto unmittelbar zum Stillstand bringen. Das Fresspaket mit Wurstsemmel in der einen, die Kamera stets in der anderen Hand, ging es für mich u.a. in die Lieberoser Wüste nördlich von Cottbus zum Erkunden und Shooten sowie nach Oker bei Goslar zum Wandern im wunderschönen Harz. Ich hab mich gefühlt wie ein kleines Kind, ein Abenteurer, der über Bäume klettert, Wasser aus Gebirgsflüssen trinkt und die Füße tief im Wüstensand vergräbt. Und manchmal, ja manchmal, braucht es eben nur das, um einen gedankenverhangenen Kopf aufs Neue zu flashen. Und ein geflashter Kopf, der denkt nicht. Und das kann doch hin und wieder auch mal ganz angenehm sein. 😉

 

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Strength – Von Felsen und Softbällen

Und neben all den Abenteuern in den vergangenen Wochen hat es tatsächlich nur ein einziger Beitrag auf den Blog geschafft. Ich kleines Fauly. Allerdings, zu meiner Verteidigung, dieser Beitrag gehört zu meinen persönlichen Favoriten und insbesondere die Message, die dahinter steckt, ist mir sehr sehr wichtig. Von Felsen und Softbällen. Von Stärke und wahrer Stärke. 

Und nun, volle Kraft voraus, auf auf in neue Abenteuer im Juni! 🙂

 


 

I confess, I’ve been a lazy bum in May. Or maybe I was just absorbed in thought and therefore unable to string too many letters together. I sometimes believe I do not consist of seven liters of blood but seven liters of alphabet soup instead as my head is always busy thinking things over and over again. And my head sometimes does this so fast, that I’m actually not able to hold on all of these thoughts and to be comepletely honest, I sometimes like the idea of letting them pass the minute they come and taking a deep breath to calm myself down.

Women definitely have a complex world of feelings and emotions. somehow comparable to a four-lane freeway, a friend told me as she was reading a book in the park and giving me a short voice mail on that, because these sentenses made her think of me, she said. In comparision to that, she read out again, men only have like a small and curvy single-lane road and they really need a bit of luck to get it right when it comes to feelings and emotions. What a comfortable life, I thought, while I was starting overtaking on my four-lane freeway of emotions just the same minute.

Lucky me, I thought, there’re moments in life that can take away any thinking and letters from my alphabet soup within seconds. Moments that make me take the very next exit and stop the racing car of thought immediately. It sometimes takes less to relax most. Just take a few of your best friends, mix your favorite month of the year with some adventurous roadtrips add sun on top – you can definitely be lavish on this one, there’s no too much when it comes to sun. In May I surrounded myself with some good friends for some fun roadtrips. I’ve been to the largest desert Germany has to offer, located in the near of Cottbus, and also went hiking in the Harz Mountains near Goslar.  

So call me sloth, but besides all the adventure I actually didn’t make it to upload more than one blogpost in May. In my defense, the blogpost which made it online is surely one of my personal favorites as it’s about strength and true strength, about rocks and softballs and the message behind is very important to me.

Now full speed ahead, let’s see what June has to offer. 🙂

Strength

Stärke. Ein Wort mit dem ich mich im ersten Augenblick wahrscheinlich nicht sofort in Verbindung gebracht hätte. Warum auch. Denn bedeutet Stärke nicht, hart und taff zu sein, so richtig unbezwingbar? Aber ich bin kein Fels, vielmehr ein Softball. Bloß nicht zu fest drücken und pass doch bitte mit den Fingernägeln auf, das tut mir weh. Nein, ich bin nicht felsenfest, bin nicht unverwundbar, wenngleich auch nicht butterweich. Eben ein Softball, an dem so manches abprallt, so manches dennoch seine Spuren hinterlässt. Und wer nicht felsenfest ist, der kann doch niemals stark sein, dachte ich.

Und ich lies die Gedanken weiter kreiseln. Warum eigentlich sollte man Stärke nur an der Härte des Felsens oder an Popeyes Spinatarmen bemessen. Stark ist doch nicht, wer das Glas Gewürzgurken aufbekommt oder wer im Fitnessstudio die schwersten Gewichte in die Lüfte stemmt, nein, ich rede von einer anderen Form von Stärke.

Denn du bist stark, wenn du den fiesesten Liebeskummer deines Lebens überwunden hast. Und diesen Kater, von dem du dachtest, du würdest ihn wohl nie loswerden, Tierfreund hin oder her. Du bist stark, wenn du deinen Träumen nachjagst, ganz gleich, wie viele dich dafür belächeln. Immerhin hast du welche. Du bist stark, wenn du erkannt hast, dass du selbst zu sein, die beste Idee war, die du jemals hattest. Weil Individualität etwas tolles ist und weil es dir egal ist, ob dein vorlautes Mundwerk heute wieder anecken wird. Weil du nicht jedem gefallen musst – und möchtest. Du bist stark, weil deine kindlichen Vorstellungen, dass man aus dieser Welt noch immer einen besseren Ort machen kann, schlichtweg zeigen, dass deine Sichtweise auf die Dinge eine durchweg positive ist und wenn nur alle so denken würden wie du, dann hätten wir sie wahrscheinlich schon längst, diese bessere Welt von der alle reden.

Und vielleicht ist es tatsächlich so, dass wir viel zu oft vergessen wie stark wir eigentlich sind. Weil wir uns an falschen Parametern messen. Uns überhaupt messen. Denn Stärke ist nicht messbar. Und wahrscheinlich, ja ganz wahrscheinlich, sind wir alle keine Felsen, nur weiße Softbälle. Und am Ende ist Stärke eben so viel mehr als nur ein Bestandteil der Kartoffel, den man im Chemieunterricht so gern violett eingefärbt hat.

  

 


 

Strength. A word I certainly have never used to describe myself to others yet. I mean, doesn’t being a strong person includes being both tough and absolutely invincible? But I’m not a rock, I’m more of a softball. Don’t push me too hard and please be careful with your finger nails, you might hurt me. No, I’m not invincible, I’m not steady as a rock, so for that reason how would I be able to consider myself as strong then I was wondering.

So I let my thoughts spin around for a while and suddenly there was this question popping up on my mind. Isn’t strength so much more than just being physically strong and a tough person? The answer was immediately clear to me. Yes, it surely is.

You’re a strong person if you survived the worst lovesickness you could have ever imagined. And on top, the worst hangover of your whole drinking career. You’re strong if you keep on chasing your dreams no matter what people say. If they had dreams they would be chasing theirs instead of focussing on you, that’s for sure. You’re strong if you recognized that being you and only you is the best idea you ever had. Because individuality is personality and something you should be proud of. You’re strong if you don’t care if your loose tongue is rubbing the wrong way today, because you don’t need to appeal to anyone but yourself – and you don’t want to. You’re strong because your naiv thoughts on how we all could make this world a better place only show that you’re always focussing on the postive aspects and let’s be honest, if all people thought like you, we maybe had it already, this better world everyone’s talking about.

And maybe it’s just like that, we all too often forget about how strong we really are. And let’s face the truth, in the end only a very few are steady rocks, most of us are softballs, but strength is about so much more than being invincible.

Photography: Janna Kamphof

Outfit: Body – A Star is Born via Asos (get it here)

Monthly Review April 2017

April, April, der weiß nicht, was er will. Mal Sommerkleid und Minirock, dann wieder Wintermantel, Kuschelsocken und zwölf Trillionen Quadratmeter Schal um den Hals. Zumindest bei mir so. Und nein, ich übertreibe nie. Die wirklich coolen Kids tragen natürlich bei Wind und Wetter freie Knöchel und angesagte Fishnet-Tights, na aber hallo. Angesichts dieser Tatsache ist mein Coolnessfaktor somit momentan recht weit unten angesiedelt, aber ich denke damit kann ich leben. Und mit warmen Füßen.

Der April selbst war mal wieder voller Events, u.a. war ich das erste Mal auf einem Blogger-Event und bin mir sicher, dass ich hierzu irgendwann einmal noch einen gesonderten, ehrlichen Post verfassen werde. Zudem sah ich zwischenzeitlich aus wie Barbies schlecht blondierte, dicke Schwester. Die dunklen Ansätze sollten ebenfalls in kühlem Blond erstrahlen, heraus kam aber eher verendete Goldmarie mit unnatürlichem Kantenansatz. Und nochmal, ich übertreibe niie. 😀 Mittlerweile ist aber alles wieder gut, ich saß einige Tage später erneut beim Friseur und kann nun wieder lachen. Zeitweise war ich ja doch mehr so kurz vorm heulen, aber ich hab’s mit Fassung getragen. Und mit Mütze.  #vielleichtübertreibichjadocheinbisschen #aberwarschonschlimm #echtjetzt

Jetzt aber erst einmal die Beiträge des vergangenen Monats im Überblick…

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Picture Something – über das Ausmalen mit Regenbogenfarben

Ein Beitrag der dazu inspirieren soll, sich das Leben so auszumalen wie es einem selbst am besten gefällt, denn es ist wie es ist – niemand sagt dem Künstler, wo sein Kunstwerk endet.

Zusätzlich zum Text gibt es eine neue Bildstrecke, die ich in Zusammenarbeit mit der lieben Sarah von Lichtkunstleipzig fotografiert habe, sowie die Outfitdetails zum Spitzenkleid, das ich auf den Bildern trage.

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New Ways Vol. II – mein Einstieg in die Fotografie

Wer bereits Vol. I  gelesen hat, weiß, dass ich erst seit etwa drei Monaten fotografiere und mit absolut null Vorkenntnissen in diesen Bereich eingestiegen bin. Die erste Zeit habe ich ein YouTube Tutorial nach dem anderen gesuchtet, um überhaupt erst einmal mit meiner Kamera klarzukommen. Wofür stehen diese ganzen Zahlen auf meinem Display und welche Rolle spielt überhaupt dieses Objektiv. Ähm ja, eine ganz entscheidende, wie ich schnell feststellen musste. Über die Fotografie als Möglichkeit Bilder aus dem Kopf auszuschneiden und in die Realität einzufügen, Familienporträts auf Oma’s Birthday Bash und meinen neusten Objektivkauf lest ihr im aktuellen Beitrag New Ways Vol. II.

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It will feel like peace to me – und noch ein bisschen Poesie

Poesie und Kirschblüten, ja, ich denke, das passt ganz gut zusammen. Ein ganz kleiner Beitrag zum ganz großen Thema Liebe.

Ich wünsche euch einen tollen, sonnigen Mai und denkt dran, die richtig coolen Kids tragen knöchelfrei. #beiwindundwetter #naaberhallo #werfriertverliert 😉


 

So that’s April weather, isn’t is. I switched from summer dresses and mini skirts to again winter coats, warm socks and at least a hundred square meteres of scraf wrapped around my neck. I’m seriously not kidding at all. And it seems like only the cool kids go outside with bare ankles wearing fishnet tights underneath, so let’s face the truth, i’m not a cool kid, but I got warm feet and when you once reached your mid-twenties, which means you’re getting more and more comfortable, your lazy ass just doesn’t give a fuck about being a cool kid anymore. He just likes it the cosy way. He actually always has. Bam!

Last month was full of events and I also attended my very first blogger event, too, but let me be honest, I guess I might be writing a blogpost on that later on as I would like to give you an insight and also give you an honest opnion about events like the one I attended. Meanwhile I kinda looked like a fail version of barbies‘ badly bleached thicker sister as I was at the hairdresser and wanted my roots to become a little lighter, but they turned out yellowish and it was like a total blonde-overload with three different shades of blonde. Well, we color-corrected it a few days later and I’m more than happy now.

So let’s come to the summary of last months‘ blog posts…

When I was writing Picture Something I wanted to inspire people to paint thieir dreams whatever they like to as we’re all individuals and it’s only up to ourselves. I also show you the pictures I shot together with Sarah from Lichtkunstleipzig and on top linked you the outfit details too, as I’m both in love with the white lace dress and the romantic scenery.

In case you already read my first photography category post Vol. I you probably know that I only started this whole photography thing about three months ago. I really had no clue at all and was so happy that you can find YouTube tutorials for almost everything nowadays, which definitely helped me a lot. New Ways Vol. II is about making pictures you only got on your mind visible to others, family portraits at my grandma’s birthday bash and my latest lens buy.

It will feel like peace to me is a short poem, which for me exactly expresses what love is actually about. I kept it quite short, but somethimes a few words are enough – well, in case you find the right ones.

Happy sunny May guys! 🙂

New Ways Vol. II

Ein Zimmer voll Mondschein, voll mit Licht,
das auf dir reflektiert und bricht,
meine Augen berührt und durchdringt
bis dieser Mond wieder versinkt.
Du hältst dir die Hände vor’s Gesicht,
denn so lange Blicke erlaubst du mir nicht.
Doch was ich hier betrachte, will ich gestehen,
kann ich auch ohne meine Augen sehen.
[Alin Coen]

Ohne Augen sehen, ja, das klingt nach Gefühl und irgendwie auch nach Fotografie, zumindest nach meinem Verständnis davon. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Erika  bei mir eingezogen ist, und was soll ich sagen, wir sind mittlerweile wirklich dicke Kumpels geworden. Binnen so kurzer Zeit haben wir schon über dreitausend Bilder zusammen gemacht, sagt zumindest Erika. Verrückt. Und was haben wir fotografiert und herumprobiert in den vergangenen Wochen. Mit den verschiedensten Menschen, in den unterschiedlichsten Konstellationen. Denn, ich gebe zu, ich tob mich gern auf beiden Seiten aus und wenn ich könnte, ja wenn es denn menschenmöglich wäre, stünde ich vermutlich simultan auf beiden Seiten der Kamera, nur, ja nur um dieses Bild umzusetzen, das so klar und deutlich in meinem Kopf existiert und für das es nur ein klein wenig Zeit, Raum und Hingabe erfordert, um es aus meinem Kopf auszuschneiden und, für Jedermann sichtbar, in die Realität einzufügen. Angefangen beim Setting, über den Bildausschnitt, den Ausdruck bis hin zur Bildnachbearbeitung. Ihr seht schon, ich hab ne Macke, aber sonst bin ich ganz umgänglich, also, glaube ich.

Selbst die Familie zwingt einen schon, das Stativ aufzubauen und doch bitte mal die zu Oma’s Geburtstag vor dem Kuchenbüffet versammelte Verwandtschaft in Gänze zu porträtieren. „Wer weiß, ob wir in dieser Konstellation nochmal so zusammen kommen.“ Ja, positives Denken von Tante Gisela, das lob ich mir. Die besten Friedhöfe wurden dann anschließend bei Kaffee und Kuchen heiß diskutiert. Pure Lust am Leben, herrlich. Aber zurück zum Familienporträt. Die Großen bitte nach hinten, die Kleinen nach vorn, ein bisschen wie zu Schulzeiten damals, wenn’s um’s Klassenfoto ging. Und ja, Moment noch, ich betätige den Selbstauslöser und sprinte in die erste Reihe, hocke mich unübertroffen grazil neben meine Cousine und animiere den trägen Haufen mit einem lautstarken „Cheese“ zu einem milden Lächeln. Wad ist dad schön. Aber mal ganz im Ernst, ich habe in so kurzer Zeit so viel Neues dazugelernt. Langzeitbelichtungen, Fotografie mit externem Blitz, ja selbst wie man sich einen Reflektor selbst basteln kann.

Ein neues Objektiv ist darüber hinaus ebenfalls bei Erika und mir eingezogen, das 85mm EF 1.8. Denn ich habe für mich selbst relativ schnell feststellen können, dass man mit dem Standardkit zwar ganz nette (Urlaubs-)Bilder machen kann, es für meine Zwecke und hochgesteckten Ziele allerdings weniger geeignet ist. Das 85mm EF 1.8 ist ein so genanntes Teleobjektiv, das sich bestens für Portraitaufnahmen eignet und das ich tatsächlich nur draußen einsetze, da es sehr viel Platz braucht. Manchmal hört man mich dann auch ganz leise fluchen, wenn eben selbst draußen nicht genügend Platz vorhanden ist und ich mal wieder halb in der Hecke hänge. Es kreiert jedoch diese unglaublich tolle Hintergrundunschärfe, die ich bei meinen Aufnahmen tatsächlich nicht mehr missen möchte. So kam es, dass ich vor kurzem mein erstes richtiges Shooting absolviert habe, komplett hinter der Kamera. Das war eine super Erfahrung und wird wahrscheinlich auch nicht die letzte dieser Art gewesen sein.

Und auch wenn ich gerade nicht so recht sagen kann, wohin die Reise für mich geht, der Weg gefällt mir und mehr muss man doch manchmal auch gar nicht wissen, nicht wahr?


Not long ago Erika moved in and who would have thought that we’d become best friends within a few months only. Erika even says we already took more than three-thousands of pictures together, really can’t believe that, but it’s true. Crazy! We met so many different people on our way and shot together with them in every possible constellation, which for me means acting both behind and in front of Erika and cameras in general. Yep, I like both and I wouldn’t mind doing both simultaniously if that was possible, as I’ve got these pictures on my mind, no one but me can see and I’d like to make visible to others. When you can decide about both setting, image selection, motif, expression and image postprocessing to clearly express what’s on your colorful mind…Well, you see, i’m nuts, but I’m usually down-to-earth, at least I think so.

Even my family, who knows about my passion, already forces me to take family portraits, as at my grandma’s birthday bash aunty Gisela was quite unsure if all of us would meet again in the near future as you simply never know who’s about to die next. Be an optimist, be like aunty Gisela, right. Afterwards the whole company discussed the top ten cemeteries in town while we were having coffee and cake. This is what I really call lust for life, but I’m running off the track, back to the family portrait in front of the cake buffet. It pretty much felt like back in school when the class pictures were taken. Small ones, please, have a seat in the first row, yes, the tall ones stand behind, thank you. I’m pressing the self-timer before I’m running right across the room, jumping into the first row, sitting next to my cousin and trying to encourage the lethargic squad with a loud “cheese” in order to bring on at least a little smile on their faces for the picture. Well, you never fail when you at least tried your best, don’t you. But seriously, I learnt so much in such a short time. How to do bulb exposures, how to use external flashes and even how to make your own reflector with stuff you got at home.

Moreover a new lens moved in, the 85mm EF 1.8, because I cannot actually create the things I wanna create with the normal kit lens, but as a beginner you just don’t have a clue and you’re already overwhelmed with how good your pictures look like in comparision to mobile phone quality. The new lens is just perfect for portrait sessions and creative stuff, but I only use it outdoors as it needs quite a lot of space between the model and the photographer. Nevertheless it’s just more than perfect for what I wanna do with it. I also had my very first photo shot as a photographer a few weeks ago, too. More’s about to come sooon!

And after all I cannot really tell you where the journey will lead me, but sometimes you don’t have to know about the destination yet as long as you’re a happy kid walking your way, do you.