Fuchsbrunnbrücke

When going on a little winter wonderland hike after I spent last month mainly wrapped up in a blanket and sleepy couching. It felt like such a treatment for both my body and mind as I absolutely need that kinda getaways to come down and regenerate. The mental component is just something that Netflix and chill simply cannot afford, at least not for me personally, this is something I need to grab from my experiences, when being outdoors, getting lost, doing all the crazy things I’m not allowed to do during week from nine to five. Continue reading „Fuchsbrunnbrücke“

How I Make Decisions

[Weil so ein Klumpen Herz noch immer die besten Entscheidungen trifft. Und weil ich ein irrationaler, von Gefühlen gesteuerter Mensch bin, der dazu neigt, dem stetig denkenden Kopf und dessen rationalen Argumenten von Zeit zu Zeit einen trommelnden Affen vorzusetzen. So einen kreiselnden Kopf bringt man leicht aus der Fassung. So ein Herz hingegen, das trommelt einfach mit. Gemeinsam mit dem Affen.]  Continue reading „How I Make Decisions“

Monthly Review January 2018

Few things gone well in January. A lot of gone really bad though. And I’m not going to make it sound any better than this, because that’s simply the truth. That things are not okay at times. And that it is okay to be not okay. To sit down sorrowfully, switching melancholically from bed to couch and couch to bed, laughing at times, then crying again. Continue reading „Monthly Review January 2018“

LaLaLand

I recently hardly ever find time to take a deep breath and find myself hanging around watching movies or doing stuff like that, so it was actually a week at the beginning of January, when I was off sick at home, that gave me some time to recover and watch a film, that – even though I didn’t expect it at all – however managed to inspire me a lot basically. Continue reading „LaLaLand“

Review 2017

Still I found no answer why always feeling so melancholy at the end of a year, but it’s simply a matter of fact, that this is not going to get any better when reminiscing and trying to write on a recap. So 2017, let’s get control of this nostalgia and get things started. Continue reading „Review 2017“

Rakotz Bridge

Ein grauer Tag im November und wir sind unterwegs in Richtung Rakotzbrücke. Oder zur Teufelsbrücke, wie man sie im Volksmund auch nennt. Denn die Bogenbrücke im sächsischen Kromlau nahe der polnischen Grenze ist bekannt, vor allem bei Fotografen, insbesondere auf Grund ihrer Spiegelung im Wasser des Rakotzsees. Klar, dass wir da also auch mal hinmussten. An der heute ca. 150 Jahre alten Brücke, die aus Basaltsäulen und Feldsteinen besteht, wurde zur damaligen Zeit, etwa um 1860, bis zur endgültigen Fertigstellung rund zehn Jahre lang gebaut. Heute darf man sie allerdings nicht mehr betreten, denn es besteht Einsturzgefahr. Und natürlich – neugierig wie ich bin, habe ich zu diesem Thema selbstverständlich noch ein bisschen recherchiert. Tatsächlich sollte man wohl besser nicht auf die Brücke klettern, die aktuell einen Instandhaltungsstau von gut 25 Jahren aufweisen soll. Nach dem letzten Winter sollen sich die Schäden nochmals vergrößert, sich durch Frost und Tauwetter Steine gelockert und bis zu zehn Kilo schwere Brocken aus dem Rundbogen gelöst haben. Die spektakulären Fotos macht man auf Grund gefährdeter Statik also besser vor der Brücke, quasi im Matsch, so wie wir es getan haben. Selbstverständlich wirbelnd im Kleid. Oder mit Peace Zeichen. Und apropos Matsch. Dazu hatte ich auch noch etwas Interessantes gelesen. Das Wasser im Rakotzsee ist sehr dunkel, fast schwarz. Das liegt daran, dass hier Braunkohle an die Oberfläche kommt, die dort oxidiert und die Färbung verursacht. Den ganzen Artikel, auch in Hinblick auf die nunmehr endlich bewilligten Mittel u.a. zur Rettung des Baudenkmals verlinke ich euch hier. Ich fand es auf jeden Fall super interessant, insbesondere auch den Fakt, dass der Begriff „rakotz“ aus dem obersorbischen stammt und übersetzt „Krebs“ bedeutet. Und wer mich kennt, der weiß um meine Verbindung zu diesen kleinen Tierchen mit der harten Schale. Ich werde sicherlich noch einmal im nächsten Sommer hierher kommen, um weitere Fotoideen umzusetzen, so viel steht schon einmal fest. 🙂

 


A grey day in November and we are on the road again, today on our way to the Rakotz Bridge, which is also called Devil’s Bridge as the folk saying goes. The arched bridge in Kromlau, which is located in Saxony, less than six kilometers away from the German-Polish border, is a famous photo spot, especially because of the reflection on the water of the Rakotz Lake, that along with the bridge itself creates the full circle we know from quite a hundred different shots you can find online when googling for the Rakotz Bridge. As you can probably guess, it was pretty sure we had to go there, too, right. It was built in the 19th century from basalt columns and field stones, in the end the final completion then took nearly ten years. Today you’re not allowed to walk on the bridge anymore as there’s a high risk of collapse because of a lack in maintenance during the past decades. After the past winter, frost and thaw, already existing damages got even worse. Some of the field stones in the arch have come loose, so you better don’t climb up the bridge, risking your health just in order to take spectacular pictures and better prefer taking pictures in the mud, like we did. I swear, it was a lot of fun. I also read something really interesting about the Rakotz Lake and the mud, as the water in the lake is so dark, almost black, which comes from the brown coal oxidizing on the surface of the water. In case you’re interested in the full article, which also deals with the preservation of the bridge after state resources have finally been approved a few weeks ago, I put you the link in here. Unfortunately the newspaper article is only available in German, but just in case. I’ll be definitely coming back here again next year during summer, that’s for sure. 

 

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Porcelain

Mein Herz

ist ein Porzellanladen

und du

warst der Elefant darin.

Monthly Review November 2017

It somehow feels like I actually cannot get more than a four-liner together at the moment. It feels like spending hours and hours staring at a blank white document while actually trying really hard to write down the thoughts, that have been rushing through my head like all day long before, but whenever I try, for no explainable reason, I fail. Continue reading „Monthly Review November 2017“

Alone

Es ist Freitagabend, er kippt einen Schnaps während ich an meinem Wasser nippe. Heute keinen Alkohol für mich, denke ich mir, und eigentlich wollte ich auch gar nicht so lang bleiben. Der Geräuschpegel hoch, wir umringt von den anderen unserer Gruppe, allesamt mit einem Bier oder einer obligatorischen Cola in der Hand in Zweiergespräche vertieft, das Restaurant bis auf unseren Tisch mittlerweile nahezu leer um diese Zeit. Er erzählt von Norwegen im letzten Sommer, von seinen tagelangen Märschen allein im Nebel, von Erlebnissen mit Campingkochern, von der unbeschreiblichen Schönheit der Landschaften, durch die er lief, von Einsamkeit und Freiheit. Ich liebe dieses Gefühl, entgegne ich ihm und erzähle davon, dass ich ebenfalls erst kürzlich allein aufgebrochen bin, um auf den Brocken zu wandern. Um den ersten Schnee dieses Winters zu suchen und um ein bisschen zu fotografieren, wie ich es meinen Freunden erzählte, wobei es letztlich wohl doch eher der innere Drang in mir war, der hektischen Großstadt für einen kurzen Moment zu entfliehen, das Gefühl von Freiheit in nahezu menschenleeren Wäldern zu suchen und meine eigenen Grenzen bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt ein wenig auszutesten, zu überwinden, zu schauen, wie weit ich es allein wohl schaffen würde. Als Frau, die unwahrscheinlich gut darin ist, Brote zu schmieren, Lunchpakete zu machen, besser noch ein zusätzliches Paar Wechselsocken zum Wandern in der Gruppe einzupacken, nasse Füße, man weiß ja nie, aber die nachts allein Zuhause den Fernseher anmacht, nur damit es nicht zu still ist, weil sie Angst hat, Angst vor den Geräuschen, die sie nicht zuordnen kann, die sich beim Joggen vorsichtshalber immer dreimal umdreht, wenn sie im Park an unheimlichen Personen vorbeirennt und die Wegbeschreibungen grundsätzlich anders interpretiert, als sie eigentlich gemeint sind, wie sie so viele Dinge oftmals anders interpretiert als sie eigentlich gemeint sind. Trotzdem wollte ich loslaufen. Und trotzdem bin ich losgelaufen. Die besten Erfahrungen macht man ganz allein, quasi mit sich selbst, entgegnet daraufhin mein Gesprächspartner. Das sei es doch, woran man wächst. Das ist Freiheit, das ist Glück. Wenn man Grenzen überwindet. Dinge tut, die man zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Wenn einem niemand die Hand dabei hält, füge ich hinzu. Weil man nur auf diese Art und Weise herausfinden kann, wozu man in der Lage ist, was man kann, wer man ist und wer nicht. Weil man nur auf diese Art und Weise herausfinden kann, was man im Leben möchte. 

Und ich möchte noch so viel mehr.

 


 

It’s that kinda Friday night when he tosses down a schnaps while I’m sipping on my glas of water. No alcohol for me tonight, I think, and I actually planned on leaving the next few minutes. High acoustic level, we sit among the crowd, where everyone is busy both talking and holding on to a beer or a coke instead, the restaurant nearly empty at that time except for our table. He’s talking about Norway where he went to last summer, about his hiking adventures, his long walks through really untouched beautiful nature, about feeling loneliness and absolute freedom at the very same time. I love this feeling, I reply, and tell him that I recently went hiking in the Harz Mountains all by myself. In order to search this upcoming winters‘ very first snow and to take some photos with my new camera as I told my friends. To be completely honest it was actually more an inner compulsion to escape the noise and bustle of the big city, to search for that feeling my dialog partner just described a few minutes ago, to test my own limits, to cross them, to surpass my own expectations, how far can I make it, how far will I make it all alone in the heart of nature while snowfall and temperatures around freezing mark. As a woman who’s incredibly good at preparing sandwiches, packing another pair of socks for the case of cold feet when it comes to getting ready for a hiking day in a group, but who’s remarkably insecure when it comes to other things, the girl who turns on the TV at home at night, because she’s afraid of too much silence and sounds that don’t feel trusted to her, who turns around at least three times when jogging and passing by strangers that seem creepy to her and who interprets directions mostly different from what they actually meant to say, as she usually interprets quite a lot of things different from what they actually meant to be. Nevertheless I wanted to start my hike. So I started it. The best experience is the one you make all by yourself, my dialog partner answers. This is what makes you grow. This is freedowm, this is luck. Crossing borders and limits you never thought you could challenge. When nobody is holding your hand, I add, because this is the only way you find out, what’s your possibilities, who you are and who you are not. Because this is the only way you find out what you want in life.

And I want so much more. 

 

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photo credit @schirm.pix