Monthly Review October 2018

Another month full of roaming and adventures. I’ve been to Bavaria and Austria again, to be precise, to Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgaden, Tyrol and Carinthia. And what can I say, I loved it there. Seriously, this is my happy place and I’m so in love with the different dialects spoken there, even though I don’t understand everything, but still it sounds so good and the people I met have been so warm-hearted, so please don’t stop talking to me. I love listening to you. Amusingly, and now I come up with a fun fact, my family originally comes from the area of Regensburg, so I guess my love for pretzels and mountains seems already genetically predisposed. Haha. But back to the adventures I was talking about. Staying at an alpine hut a couple of days during last month I found out that collecting firewood can be a very satisfying activity. away from the first world problems I tend to basically struggle with. I climbed up mountains and felt my body, legs and feet and felt just thankful being healthy and alive. I also cuddled alpacas for the very first time in my life and realized again that time is actually the most valuable asset of all.

We need more time for first times. To experiment. To reflect. To be silly. Or to simply go with nature. And this may sound super weird, but right now I feel so much like going in the course of the day. What I mean is, spending time outdoors, exploring, being wild and free, whenever there’s daylight, spending time indoors, maybe in my case most of the time sleeping and laying around, like a starfish, whenever it’s getting dark outside. At least this is what I would need during this upcoming darker season, but I guess that somehow tends to collide with the big bunch of obligations we probably all have, no matter what season or if we feel like hibernating or not. Because yep, I’m a full-time employee. I’m finished with my studies and my blog is just a wonderful hobby. This year I decided to spend even more of my time outdoors and exploring, to invest in moments, less in things. Less in a wardrobe that’s already full of shoes and clothes. Because you can suffocate on textiles but not on fresh air and memories. So to make my travels possible I also decided to sell some of the baggage – and yep, it somehow felt like that – of cotton and polyester and to focus on the moments and my photography even more. This is what I can grow from. Clothes and consumption is what I might grow in, especially during Christman season, but that’s certainly another story.

I’d also like to share more of my trips and roadtrip photography on here, so I’m going to start today. I’m a person that is actually quite rooted to the place where I was born and raised, but during the last couple of months I noticed that home can actually be anywhere. Another city. Another place far away from the city. The middle of nowhere next to a fireplace in a small cabin. Home can be everywhere. Those who found love along the road also tend to say, that home can even be found in another person. Curious as I am I hope this is something I’m going to experience for myself someday too. In addition, talking about home, I think I’m not really talking about places only. I for myself think that home is also a feeling we carry inside of us. We take it whereveer we go and we can make any place feel home, if we feel home in ourselves. Mind and body together, happy and grateful to be healthy and alive, enjoying the moment we’re in. So now, finishing this monthly review super cheesy and last but not least showing you a few of the pictures from the places I went to during last month and where I definitely felt home. 

 


 

Wieder ein Monat rum. Und was für einer. Ich war wieder stromern. Im Übrigen liebe ich dieses Wort. Stromern. An Stelle von einfach nur umherstreifen oder wandern. Nein, ich war stromern. Mal wieder im Süden Deutschlands, genau genommen in Garmisch-Partenkirchen und im Berchtesgadener Land, und auch einige Tage im wunderschönen Österreich. Und ganz im Ernst, ich liebe Dialekte, auch wenn ich sie nicht immer ganz verstehe. Aber so generell, ich fühl mich wohl in diesen Regionen. Ziemlich wohl sogar. Und fun fact, tatsächlich kommt ein Teil meiner Familie ursprünglich aus der Region um Regensburg. Meine Vorliebe für Brezeln und Berge ist also bereits genetisch tief verwurzelt. Und ich liebe Brezeln. Ganz im Ernst. Haha. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Dem Stromern. Ich habe Feuerholz geholt und festgestellt, dass das eine unglaublich befriedigende Tätigkeit sein kann, fernab all der Luxusprobleme, mit denen man sich sonst tagtäglich beschäftigt. Bin Berge hinaufgestiegen, habe geschwitzt, gefroren, Höhenmeter gemacht, den ersten Schnee des Jahres in Kärnten gefunden und war einfach nur dankbar für meinen Körper, meine Beine und meine Gesundheit. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Alpakas gestreichelt. Und festgestellt, dass ich mehr Zeit für erste Male möchte.

Zeit zum experimentieren, zum reflektieren, um Blödsinn anzustellen, um mit der Natur zu gehen. Und ja, das klingt jetzt vielleicht komisch, aber damit meine ich im Grunde genommen einfach nur, sich dem natürlichen Verlauf eines Tages hingeben zu können. Schlafen und in der Höhle wälzen, wenn es dunkel ist. Ab auf den Berg, raus in den Wald, stromern, frei sein, wild sein, wenn es hell ist. Und gerade jetzt, in der dunkleren Jahreszeit kollidiert mein Bedürfnis nach genau diesem Ablauf mit einem bunten Potpourri an wenig schillernden Verpflichtungen. Denn ja, ich nehm’s jetzt mal vorweg. Gerade weil ich hier in letzter Zeit viel vom Reisen schreibe, möchte ich aufkommenden Fragen eventuell gleich vorweggreifen. Ja, ich gehe einer Tätigkeit nach. Studiere nicht mehr. Mein Blog, ein Hobby. In diesem Jahr habe ich mich allerdings bewusst entschieden vorwiegend ins Reisen, in neue Erfahrungen und tolle Momente, zu investieren. Weniger in ein Mehr und Meer an Klamotten. Weil man daran ersticken kann. Nicht aber an frischer Luft und Abenteuern. Meine Reisen finanziere ich mir momentan auch damit, dass ich einen Teil des Ballasts aus Baumwolle und Polyester auf Flohmärkten und dergleichen veräußere. Momente sind so viel wertvoller. An ihnen wachse ich. In Klamotten wiederum wachse ich auch, nur anders eben. Meisten um die Weihnachtszeit. Ihr versteht schon, was ich meine. Nach welchem Wachstum strebst du?

Zu meinen Trips wird es hier bald ein paar Beiträge geben. Stichwort Kategorie One The Road. Denn tatsächlich bin ich sehr heimatverbunden. Musste aber feststellen, dass Heimat tatsächlich überall dort sein kann, wo auch mein Herz dran hängt. An Menschen. Orten. Überall dort, wo ich mich eben wohl und Zuhause fühle. Und wenn ich Bruno dabei habe. Und genügend Lebensmittel im Kofferraum. You never know, wann dein Bauch das Grummeln anfängt. Und manchmal habe ich sogar eine Bettdecke und ein Kopfkissen auf meinem Rücksitz liegen. Haha, jetzt dreht sie vollkommen durch. Aber mal ganz im Ernst. Zuhause kann überall sein. Es ist ein Gefühl und wir tragen es in uns. Wir können jeden Ort zum Zuhause machen, wenn wir uns in uns selbst Zuhause fühlen. So, super cheesy werde ich nun diesen Monatsrückblick beenden und euch zum Abschluss noch ein paar der Fotografien der Orte des vergangenen Monats zeigen, an denen ich mich in jedem Fall sehr sehr Zuhause und wohl gefühlt habe. 

 

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Berchtesgaden Alps

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Fluffy alpaca named Jacqueline in Hopfgarten / Defereggen, Austria

By the way, this is not a filter, Jacqueline is a little dirty here, but actually has white and plushy wool

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I spy with my little eye

Hey, Kleiner Watzmann

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Großglockner High Alpine Road, Austria

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Höllental, Garmisch-Partenkirchen

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Cabin Goals in Carinthia, Austria

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