Girl made from fire and water

What do you burn for. How many fires do you count when focussing on yourself right now. For me personally, it feels like there’s a thousand freaking fires burning inside of me. Can you believe it. Like having too much passion. But isn’t it, that with passion it must be like it is with cheese. You can never have too much of it, can’t you. So talking about fire. About a girl that just gets too excited about life, putting all her heart in what and whom she loves, seeking for adventures. She must truely be a girl made from fire. But talking about fire, this is not where the story ends. Can’t you see. There’s water as well. There’s rain taking control over the fire at times. When the fire gets weak. Like an interplay. So talking about water. About a girl that just gets too involved with what’s going on on her mind, vulnerable and soft inside. She must truely be a girl made from water as well.

What I want to tell you with this. Well, it’s quite simple. Where there is light, there is shadow. You are not made from fire without not being made from water as well. Even though we tend to make people around us preferably believe that we are made of fire this is actually only half the truth. Sometimes, we are not okay. Sometimes, we are afraid. And insecure. Sometimes, it’s water taking control over fire. And sometimes, it’s the other way round. The one cannot exist without the other. I would rather ablaze or never catch fire again. So be indulgent with yourself. Don’t fight what belongs to you. Spread nondualism not only to others, embrace it for yourself.

What I want to tell you with this. Well, it’s quite simple. A few days ago I just came back home from a little roadtrip to the Thuringian Forest, where a dear friend and I took some time to explore, giggle and take pictures. And it’s just like that. It’s like this has been all you needed to get back to your fire-water-balance. Or rather, this was the oxygen you needed to start a fire again. Somewhere amidst forests and mountains. Far away from the big cities you sure love, but can’t satisfy you at the moment. It’s like here I know how to transform water into fire. Tears into bravery. And thirst for adventure. Soft summer dress Stephie into the roadtrip girl. She might have been only one denim shirt away anyways. Haha. And yep, it’s funny. And great, of course. Thinking can take on all possible directions. Be that as it may, a single piece of clothing, a denim shirt, can remind you of how to make a fire again. Well. You actually never forgot. You girl made from fire and water.

 


 

Für was brennst du. Oder anders. Was zur Hölle brennt eigentlich in dir. Wie viele tausend Feuer. Es gibt Momente, da bin ich blind sie zu zählen. Geblendet vom Licht der Flammen. Weil ich mit ganzer Leidenschaft dabei bin, wenn ich für etwas brenne. Weil ich immerzu auch ein dickes Stückchen Herz mit hineingeben möchte. Weil ich immer dann ganz schwer zu bremsen bin, wenn ich erst einmal Feuer gefangen habe. — Und Achtung, hier versteckt sich ein Obst im Satzbau — Wenn die Passion eben erst einmal gefruchtet hat. Doch nur vom Feuer zu sprechen, wird dem Ganzen nicht gerecht. Wird mir nicht gerecht. Denn da ist noch das Wasser. Das Meer aus Emotionen. Der Regen, der das Feuer kontrolliert. Oder das Feuer, das den Regen kompensiert. Ein Wechselspiel. Feuer und Wasser. Oh, du pendelndes Mädchen. Du bist ein — Feuerwassermädchen.

Was ich damit sagen möchte. Vielleicht möchte ich gerade einfach ein wenig Nondualismus predigen. Dazu animieren, die Akzeptanz für sich selbst ein ganz klein wenig nach oben zu schrauben. Zu verstehen, dass Licht und Schatten nicht nur um uns herum existieren. Dass man selbst auch nicht nur aus flammender Euphorie besteht. Auch wenn wir uns auf Instagram, vor Freunden und Kollegen, oder wo auch immer, am liebsten mit dieser Facette zu zeigen versuchen. Normal. Aber ich bin auch Angst. Und Unsicherheit. Mal nicht okay. Und es ist okay, mal nicht okay zu sein.  Es ist okay, wenn mein Feuer heute Wasser weicht. Das eine existiert nicht ohne das andere. Und wenn es doch so wäre. Dann würde ich lichterloh brennen. Oder gar nie wieder. Und wie könnte man das auf Dauer ertragen. 

Was ich damit sagen möchte. Vielleicht, dass ich vor kurzem mit einer lieben Freundin im Thüringer Wald unterwegs gewesen bin. Wir hatten uns einige wenige Tage zum Stromern, Herumhüpfen und Fotografieren genommen. Und es ist, als bräuchte man manchmal genau das, um das Feuer-Wasser-Gleichgewicht für sich selbst wiederherzustellen. Oder vielmehr, um dem Feuer wieder neuen Sauerstoff zum Zünden zu geben. Inmitten von Wäldern und Bergen. Abseits der großen Städte. So sehr ich sie und ihre Vorzüge auch zu schätzen weiß. Es ist, als wüsste ich genau hier, wie man Wasser zu Feuer macht. Tränen zu neuem Mut. Und Abenteuerlust. Das softe Sommerkleidmädchen zu einem Roadtripgirl. Es ist ja doch nur ein Jeanshemd entfernt. Und an dieser Stelle muss ich lachen. Denn ja, das Denken kann so viele Richtungen annehmen. Und sei es drum, dass ein Kleidungsstück, etwas wie ein Jeanshemd,  einem dabei hilft, sich wieder daran zu erinnern, wie man Feuer macht. Und aus Wasser wird Feuer. Oh, du pendelndes Mädchen. Bist, ohne Zweifel, ein — Feuerwassermädchen. 

 

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2 Antworten auf „Girl made from fire and water

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