Roadtripping Slovenia Part I

The raw. The rough. The beauty. I guess, I found it all in Slovenia. For me personally ,it seemed like there’s still so much left to discover here. Like it’s not mass tourism you get to meet here. Like it’s still the people and the pure land. I stayed in a small village named Bohinjska Češnjica, only a few kilometers away from Triglav Nationalpark in the Julian Alps. The place where I stayed was Snezana’s house, a cute Little ranch. My host mama, an unbelievably warm-hearted woman, took good care and pored over the hiking maps with me, giving me advice, where to find the most beautiful waterfalls I would have all for myself, as I was really looking for places besides the touristical attractions, unlike the waterfalls they fenced for the tourists to queue in front and then take their standard touri pictures. I knew I wasn’t one of them. I was here for an adventure. And I will be forever grateful for the advice and things I got to see in the woods later on.

The Ranch. I really found one of the most comfortable beds of my whole journey here. There were cows grazing in the garden next door. The cock crowed right in time for sunrise. Still you should be conscious you’re on a farm, Living the simple life. The house is old but charming. The furniture is old-fashioned, a wild mix of decades. The bathroom not state of the art. But really. Who cares. I was the happiest there. I was even then still grinning everytime the shower armature slightly came out of the wall towards the naked me and I had to put that loose dowel back into its place whenever I took a shower. Again. Who cares. I was happy and life is good. Around the villages you see patches almost everywhere. Cultivated fields. Hayracks where hay drys after it’s harvested. And where I took some pictures in front in the sunset. Of course. But let’s save this story for later.

Triglav Nationalpark was on top of my „must discover“ list for Slovenia. My very first hike I wanted to do all on my own. Actually crazy as I haven’t even done a hike on my own in Germany. Well, one time I went to Harz Nationalpark, but I couldn’t manage it on top of Mount Brocken as the snowfall was too heavy and it was already getting dark. So then. Very first hike all on my own in a foreign country where there live brown bears. Haha. Allright then. My first tour started in Stara Fuzina, which lies north east to lake Bohinji. From there I made my way up to Blato and then walked some Kilometers in the woods until I reached my first goal Planini Pri Jezeru, which is a mountain lake I had all for myself this early morning. From the lake I made my way up to Dedno Polje. What sounds like a small village up in the mountains is actually a spot where you can see old shepherd’s huts but no People at all. At least for me this place seemed left long time ago and even though I did some research on the internet later I wasn’t able to find out more about this it. Sitting on top of a little hill, feeling like I just travelled in time, I had another rest here nearby the old shepherd’s houses. enjoying the sounds of nature and my packed lunch at 1.600 meters. It really is one of the most Pleasant feelings to have good food after a good and long hike. Sitting here, I now felt like a little adventurer. Smiling. Full of Food and satisfation. As I made it. Made all my way up completely on my own. And I didn’t even get lost. Haha. Well, at least not this time. Things were so much easier than I ever thought. Who would have known that you can really achieve anything you want. That it is true what they say.

By the way, if you want to enter the park by car, you can do that for a fee. Moreover it says that every Slovene has to go up to Mount Triglav, the highest and eponymous mountain in the Triglav Nationalpark, at least once in their life. I personally decided that I will be coming back someday. When you are looking for adventures you sure will find them here. In another part two I will tell you about the waterfalls in Slovenia and the day I searched for a special one in the woods. Actually one of my favorite stories to tell my friends. So be curious. 🙂

 


 

Noch ein bisschen roh und ein kleines bisschen wild. Slowenien. Zumindest für mich erschien es so, als wäre hier noch nicht jeder Winkel erforscht, noch nicht alles touristisch überlaufen, gänzlich platt gemacht – als gäbe es noch jede Menge zu entdecken. Ich habe hier einige Tage in Bohinjska Češnjica verbracht, einem kleinen Dorf ganz in der Nähe des Triglav Nationalparks. In den Julischen Alpen. Meine Unterkunft, ein günstiges Airbnb mit shared kitchen & bathroom, eine simple, kleine Farm. Wollte ich doch so nah an den Menschen sein, die hier leben, wie nur möglich. Mir ihre Geschichten anhören. Meine Gastmama, eine unglaublich hilfbereite und herzliche Frau. Sie wälzte abends mit mir die Karten. Und gab mir Tipps. Wo ich Wasserfälle finden könnte. Jene die noch so viel schöner sein sollten als die, wo sie für die Touristen die Zäune rundherum aufgestellt haben. Und für das, was ich später im Wald vorfand, werde ich ihr wahrscheinlich auf ewig dankbar sein.

Die Farm. Ich fand hier eines der bequemsten Betten meiner Reise vor. Im Nachbargarten grasten Kühe. Am Morgen krähte der Hahn. Und dennoch sollte man sich dessen bewusst sein, dass man hier das simple Leben lebt. Man wohnt auf einer Farm. Das Haus ist alt, aber charming. Die Möbel altbacken, bunt und wild und süß zusammengewürfelt. Das Bad nicht neuster Standard. Und ich war dennoch einfach nur glücklich. Jeden Abend glücklich, wenn die Duscharmatur in Teilen von der Wand und mir nackt in der Badewanne entgegen kam und ich den losen Dübel wieder zurück in die Wand zwischen den Fliesen steckte. Immer mit einem Grinsen im Gesicht. Ja, warum denn auch nicht. Das Leben ist schön. Die Pferde waren im Sommer oben in den Bergen, im Garten hing eine Hängematte gleich neben den Stallungen. Und überall im Dorf sieht man Beete, Felder, Harpfen. Zur Erläuterung. Harpfen sind Bauwerke aus Holz, auf denen in alpinen Gegenden das Heu getrocknet wird. Oder vor denen ich im weißen Kleid umhergesprungen bin und Bilder im Sonnenuntergang gemacht habe. Dazu aber später mehr. Haha.

Ganz oben auf meiner Must Discover Liste stand der Triglav Nationalpark. Meine erste Wanderung allein. In Deutschland hatte ich ein einziges Mal im vergangenen Winter einen Streifzug durch den Harz unternommen, hoch in Richtung Brocken, wobei ich es auf Grund des starken Schneefalls und der einsetzenden Dunkelheit nicht bis ganz nach oben geschafft hatte. Nun also ganz allein in einem fremden Land in einen rund 84.000 ha großen Nationalpark wandern, in dem auch Braunbären anzutreffen sind. Natürlich. Haha. Meine erste Tour führte mich also über Stara Fuzina in Richtung Blato und von dort aus weiter zum Planini Pri Jezeru, einem kleinen Bergsee auf 1453m Höhe, den ich in den Morgenstunden ganz für mich allein hatte. Von dort aus ging es dann weiter bergauf in Richtung Dedno Polje. Was nach einem kleinen Dorf klingt, ist in Wahrheit nicht mehr als eine winzige Siedlung verlassener Schäferhütten. Hier oben auf 1.600m, mit Blick auf die Hütten im Tal machte ich Rast und fühlte, wie sich ein ganzes Herz mit Stolz erfüllte. Hier oben zu sitzen, die Beine baumeln zu lassen, das eigens präparierte Lunchpaket zu verschlingen, weil mein Körper nach der Wanderung nun danach verlangte – und nicht aus Dummheit, weil im Büro wieder jemand Kuchen mitgebracht hat – was für ein unbeschreibliches Gefühl. Ich fühlte mich nun wie ein richtiger kleiner Abenteurer. Ein breites Grinsen im Gesicht. Tiefe Zufriedenheit in mir drin. Wie glücklich kann ein Mensch sein. Wenn er einfach nur läuft und die Welt für sich erkundet. Hatte mich nicht einmal verlaufen. Zumindest an diesem Tag mal nicht. Und es war alles so viel einfacher. Ganz allein loszuziehen. Allein ein Abenteuer zu bestreiten. Als ich immer geglaubt hatte.

Wer im Übrigen mit dem Auto in den Park hineinfahren möchte – es geht in Serpentinen hoch hinaus – der kann das gegen Gebühr und Überquerung der Schrankenanlage tun. Es heißt darüber hinaus, jeder Slowene müsse es mindestens einmal in seinem Leben auf den Triglav, den höchsten und namensgebenden Berg des Nationalparks hinauf schaffen. Ich habe mir in jedem Falle vorgenommen, dass ich wiederkommen werde. Hier kann man definitiv noch ein paar Abenteuer erleben, wenn man danach auf der Suche ist. In einem zweiten Teil zu diesem Betrag erzähle ich euch noch von der Suche nach den Wasserfällen. Eine meiner Lieblingsgeschichten tatsächlich. Also seid gespannt. 🙂

 

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Dedno Polje

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Sunset above Bohinjska Češnjica

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Little adventurous nugget on its way

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