There she goes

While you are reading this I’m already on my way. I might not be over the hills and far away yet, but free of doubt and be sure about it, right now I’m on the road. In this moment, even if not being over the hills yet, I’m already so much closer to them and to the sea than I used to be, when I woke up in my bed in Leipzig this morning. While you are reading this I’m already sitting in my car, driving down south and being one happy little nugget, because of the adventure that’s right in front of me. Singing to my road trip playlist as this is what I normally do whenever I sit in a car. As this is what cars could have been made for, if you ask me. For singing along. I’m on a road trip and by the end of this trip I will have travelled more than 2.000 kilometers and will have been to four different countries. So keep your fingers crossed that my car will not have a break down, as this is my personal worst case scenario. If things go well I will arrive in Salzburg today. The day after I will leave for Slovenia where I’m going to spend a few days on a ranch in a cute village at the foot of Triglav National Park. I’m so excited about the nature there. Afterwards I will be leaving for Croatia, where I will stay a little longer. Last but not least I will be going to Italy as I want to go hiking in the Dolomites. It’s definitely a must-see and a must-do for me, really can’t wait to explore. In Italy I will stay in a village at the top of a mountain and I want to walk and see as much as I can.

My car is already packed with all the stuff I need. Of course, I’m going to take my camera with me. Some may ask who’s accompanying me. Well, the answer is quite simple – I’m travelling all alone. It took me some time to make this decision, but by now I am more than happy that I decided to do it this way. Not only a liver grows according to the tasks it challenges. So a head does as well. It’s just like that, that such an experience will make you grow, I think. I always admired people travelling alone, doing their very own thing and I highly admire people who decide to not take the easy, comfortable path for themselves. Not only when it comes to travelling. So, with a little advice from my friends – not to take cookies from strangers – I will make my path and this experience for myself. Moreover I will find shelter in my parents cottage in Croatia, so I won’t be completely alone during this stage. But given this opportunity to use the house as my base camp, to save some money that I can invest at the gas station and my exploration instead I simply had to grab the chance. Nevertheless I will be doing everything on my own. Explore on my own. Hike on my own. Make my way up to the top of the mountains on my own. Wish me luck that everything goes well. I will let you know when I am back. Well, if I come back at all. Maybe I spontaneously decide to emigrate, you never know. Haha. Goodbye for now. 🙂

 


 

Wenn ihr das hier lest, bin ich schon weg. Vielleicht noch nicht über alle Berge, aber ihnen zumindest schon ein großes Stück näher. Und dem Meer. Und einigen großen Unbekannten [dramatisch klingender Einstieg – check]. Wenn ihr das hier lest, sitze ich wahrscheinlich schon im Auto, auf dem Weg in mein bisher größtes Abenteuer in diesem Jahr, habe ein dickes Grinsen im Gesicht und singe meine Playlist lautstark rauf und runter. Ich habe sie „Roadtrip“ genannt, das ist zwar wenig einfallsreich, aber trifft den Nagel ja auch irgendwie auf den Kopf. Denn Ich roadtrippe und werde am Ende meiner Reise über 2.000 km zurückgelegt und vier Länder gesehen haben. Wenn alles gut geht. Und ich nicht gerade schon mit einer Autopanne auf dem Seitenstreifen stehe. Mein persönliches Worst-Case-Szenario. Drückt mir die Daumen. Wenn alles gut geht, lande ich heute noch in Salzburg. Von dort aus werden mich meine vier rollenden Reifen weiter nach Slowenien bringen, wo ich einige Tage auf einer kleinen Ranch am Fuße des Triglav Nationalparks verbringen werde. Ich bin schon unglaublich gespannt auf die Natur dort. Von dort aus geht’s dann weiter nach Kroatien, wo ich auch etwas länger bleiben werde. Last but not least – und schon seit Monaten heimlich auf meiner „will-ich-hin-Liste“ – Italien und die Dolomiten. Ich werde hier einige Tage in einem kleinen Bergdorf verbringen und so viel wie möglich sehen und erlaufen. 

Das Auto ist gepackt, die Kameratasche sowieso und die Aufregung steigt. Der ein oder andere wird sich jetzt fragen, mit wem ich das wohl mache, wer mich begleitet. Die Antwort ist ganz einfach – ich reise allein. Es hat mich einige Zeit und viel Überwindung gekostet, aber mittlerweile bin ich sehr glücklich über diese Entscheidung. Denn nicht nur die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Auch so ein Kopf kann profitieren. Von so einer Erfahrung. Glaube ich. Ich war schon immer selbstständig, stand auf eigenen Beinen, dennoch habe ich mich nie getraut, habe immer die bewundert, die allein ins Ausland gegangen sind, alleine verreist sind, nur einen Rucksack auf dem Rücken und ein paar grobe Pläne im Kopf, mehr nicht. Die die schlichtweg nicht immer den bequemen Weg gewählt haben, sondern die sich dem Gefühl gestellt haben. Die sich sicherlich nicht nur einmal fremd und einsam und aufgeschmissen gefühlt haben, irgendwo weit weg von Zuhause, von Heimscheißerhausen. Doch für den Kopf, das denke ich, tut das sehr viel. Also möchte ich es einmal probieren, vollkommen unabhängig davon, dass ich ein soziales Wesen mit starkem Mitteilungsbedürfnis bin und zweisam singen noch ein bisschen mehr Spaß macht. Einfach mal machen und keine Süßigkeiten von fremden Menschen annehmen (ein Tipp einer Freundin) und dann wird das schon. Und in Kroatien werde ich so allein nicht sein, ich habe mich im Ferienhaus meiner Eltern einquartiert und werde sie wahrscheinlich morgens in der Küche antreffen, bevor ich mich auf meine Erkundungszüge begebe, also ein bisschen abgespeckt lonely bin ich hier dann also schon, aber das Haus ist ohnehin zu groß für zwei und ich kann mir dadurch das Geld für eine Unterkunft in Kroatien sparen und es stattdessen in meinen Tank investieren und von diesem „Basecamp“ aus noch ein wenig mehr herumstreunern und vielleicht auch mal nach Bosnien-Herzegowina rüberfahren. 

Wünscht mir nun erstmal Glück, dass mein Worst-Case-Szenario ausbleibt. Wir lesen uns wieder, wenn ich zurück bin. Sofern ich überhaupt zurückkommen möchte – haha. 🙂

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