Dedicated

I promised a post starring my latest addiction and here it is. The dungarees slip dress. But this post is not about the fashion, instead it’s dedicated to what I actually associate with dungarees. It’s about the inner child that’s in all of us, no matter how old we are, how grown up we might act and seem doing our serious business from nine to five. So when being asked about my inner child I’d say it’s literally a hell of a brat. And I’m not even joking on this one, haha. Let’s face the truth, my inner child most likely would have been the kind of kid your parents back then would not have allowed you to play with. Haha. Honestly, I’m such a kiddo. I just love being silly, doing stupid things and singing in my car, most of the time also totally forgetting about the windows being open during summer and always feeling extremely embarrassed noticing delighted looks at the red lights when it’s already too late. A foolish moment, but at least we all enjoyed, right. Like in the evening when there is this foot of mine in this face of yours while we are sitting in the bathtub, as you are just too excited to surprise me with some serious romance and at the same time I am just too excited about the bubble bath beard I created on my face and desperately want you to have a look at. You burst out laughing. So I do. And this is where the bubble bath beard hits yours. A moment we will remember. And actually that’s what I’m trying to say. For me personally life’s about collecting as much moments as you can and putting them in this jam jar of yours you call life. And may most of these moments be free of care, worries, thoughts, anger and fear. To give this inner child some space to breath. To wear that dungarees, no matter what age. To do the silly dances. To sing in the car when it feels like it. How could we ever regret the moments we feel most alive. 

 


 

Möglicherweise kommt mein momentaner Faible gute zwanzig Jahre zu spät. Da ich mich möglicherweise jedoch ohnehin fast die meiste Zeit wie zwölf benehme, passt es dann vermutlich auch schon fast wieder. Die Rede ist von Latzkleidern. Oder vielmehr davon, was ich mit ihnen verbinde. Nämlich Folgendes. Das Kind in mir.  Möchte sagen, in der Tat, ich liebe die Freiheit, die das Erwachsenwerden mit sich bringt – und ich vermute, dieser Prozess ist für mich noch immer nicht ganz abgeschlossen – und dennoch möchte ich mir eben all das bewahren. Das Kindliche. Die Albernheiten. Diese zeitweilige Leichtigkeit in Zeiten zeitweiliger Zerrissenheit. Wäre kopflos ohne diesen Kopf voller Flausen, voller Songtexte, zu denen ich auch dann noch mitsinge, wenn ich die Fenster meines Autos zu Teilen geöffnet spazieren fahre. Um an Ampeln peinlich berührt, mit beiden Händen vor den Augen festzustellen, dass ich erneut nicht festgestellt habe, dass man mich, durchaus feststellbar, tatsächlich sehen und auch hören konnte. Um dann peinlich berührt nach nebenan zu winken. Heut mal ein bisschen albern sein. Und da ist mein Fuß in deinem Gesicht während wir uns in der Badewanne gegenübersitzen, weil ich mir gerade mit dem Schaumbadschaum einen Schaumbadbart ins Gesicht gemalt habe, den ich dir an dieser Stelle unseres romantischen Abends unnachgiebig zu präsentieren versuche. Du lachst. Wir lachen. Mein Schaumbadbart trifft auf deinen. Ein schöner Moment. Was ich dir damit zu sagen versuche. Darum geht’s doch einfach nur. Um das Sammeln möglichst vieler leichter, unbeschwerter und glücklicher Momente im Marmeladenglas eines einzigen Lebens. Sich eben das nicht nehmen zu lassen. Bei sich zu bleiben. Sich nicht zu verbiegen. Verändern zu lassen. Verändern zu wollen. Geliebt zu werden um seiner selbst. Nicht für etwas, das man nicht ist. Ein schönes Schauspiel. Ein Versuch zu sein. Was man nicht ist. Und doch vielleicht viel lieber wäre. Obwohl es schlichtweg Blödsinn ist. Das Latzkleid auch dann noch zu tragen, wenn man keine 12 mehr ist. Und es niemand sonst auf Instagram trägt. Gefühle zu leben, die man in sich trägt. Alles zu können. Nur ein bisschen was zu müssen. Zum Beispiel. Schaumbadbärte zu küssen. Der Anti-Rutsch-Beschichtung der Kuschelsockenindustrie zum Trotz durch die Wohnung zu rutschen. Es dennoch zu riskieren. Unbeschwert zu eskalieren. Zum Takt der Musik. Albern zu tanzen. Denn im Großen und Ganzen. Braucht es nicht viel mehr. Als das. 

 

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Dress – Mango (shop here)

Pullover & Boots – vintage

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