LaLaLand

I recently hardly ever find time to take a deep breath and find myself hanging around watching movies or doing stuff like that, so it was actually a week at the beginning of January, when I was off sick at home, that gave me some time to recover and watch a film, that – even though I didn’t expect it at all – however managed to inspire me a lot basically.I have to confess, first I was kind of disappointed, because the ending wasn’t quite what I expected it to be, as I was expecting a dreamy, idealistic made in Hollywood happy ending, but was given a violent realistic one instead. Well, what can I say. This was the point when I suddenly realized that what I just saw must have been real life, must have been what life is about, must have been teaching me something I already know but nevertheless tend to forget at times. For the curious reader, the film I’m talking about, it’s La La Land. A movie showing two leading actors, both dreamers, chasing their dreams, falling in love with each other, but at the end of it finding each other on top of what they have always dreamt to achieve but also grown apart from each other. The film also shows a second, different ending, what their lives would look like, if they’d chased the dream of being together as indefatigably as they had done when it came to other dreams, when it came to achieving success. It shows that a story can have a million different endings mainly depending on the decisions you make. It shows that realizing one dream can sometimes exclude another dream to come true at the very same time. Moreover, that in the rarest case the ending of a story will be that you have everything. As this is not possible. Because you can be a dreamer, an achiever, but you will not make it chasing different dreams the same intense way at the very same time. I for myself am inspired and began overthinking my priorities again. What I want to be focused on. What’s really important to me. What am I not willing to give up to see at the end of my very own story someday. These are the dreams I’m chasing. Indefatigably. I want to take it calmly someday, realizing that achieving some of my dreams made another ones impossible to achieve at the same lifetime too. As I know the ending I will get to see for myself someday won’t be dreamy idealistic, no matter how hard I try, but violent realistic instead, without fail, and I’m okay with that. As I know, this is the story I create for myself, this is the end of my story I create for myself. And I’m gonna put as much heart in it as I can. 

 


 

Inspiriert durch einen Film. Weil er ein Ende zeigt, dass nicht hollywoodlike verträumt romantisch, sondern vielmehr brachial realistisch ist. Weil ich kurzzeitig enttäuscht war. Darüber, dass nicht jenes Ende eingetreten war, dass ich mir in meiner verträumt romantischen Gedankenwelt vorab bereits ausgemalt hatte. Ein Ende dessen Eintreten ich für den normalen Ausgang gehalten hatte. Zumindest kurzzeitig in meinem Rosazuckerwattekopf. Bevor ich realisierte, dass das Ende, das mir stattdessen soeben gezeigt wurde, einem normalen Ausgang im realen Leben doch so viel näherkommt. Der Film, um den es geht, es ist La La Land. Er zeigt zwei Hauptdarsteller. Zwei Träumer. Zwei Menschen, die unermüdlich ihren Träumen nachjagen, wie wir es vielleicht auch von uns selbst kennen. Er zeigt zwei Menschen, die sich ineinander verlieben, die am Ende erreicht haben, wovon sie immer geträumt haben und die einander dennoch dabei verloren haben. Der Film zeigt zum Schluss ein zweites, optionales Ende und offenbart eine Vision dessen was hätte zwischen ihnen sein können, hätten sie auch diesem gemeinsamen Traum von einander so unermüdlich nachgejagt, wie sie es in anderer Hinsicht taten. Als es um den Erfolg ging. Den Job. Die anderen Life Goals. Der Film zeigt, dass eine Story unendlich viele verschiedene Ausgänge haben kann. Dass es grundlegend und in überwiegendem Maße unsere eigenen Entscheidungen sind, die bestimmen, wie etwas endet. Mal ganz abgesehen von den Entscheidungen, die uns durch andere abgenommen werden. Den Dingen, die man nur hinnehmen kann, wenn sie passieren. Er zeigt, dass die Verwirklichung eines Traums die Verwirklichung eines anderen Traums zum exakt selben Zeitpunkt manchmal auch ausschließen kann. Dass wir alles wollen und doch nicht immer alles haben können. Zumindest nicht immer alles immer sofort. Dass das typische Ende einer Story wohl in den seltensten Fällen das sein wird, dass du alles hast. Dass man Träumer sein darf. Und sein sollte. Weil ich selbst einer bin. Aber weil man niemals allen Träumen in ähnlich intensiver Art und Weise gleichzeitig nachjagen kann. Ich habe eingesehen, dass ich noch mehr darüber nachdenken möchte, worauf ich meinen Fokus lege. Welchen Träumen ich nachjagen will. Was mir wirklich wichtig ist. Worauf ich nicht bereit bin zu verzichten, wenn ich irgendwann einmal meinen eigenen Abspann vor Augen haben werde. Und genau diesen Träumen möchte ich nachjagen. Unermüdlich nachjagen. Und gelassen sein, zu realisieren, dass die Verwirklichung dieser Träume die Verwirklichung anderer Träume in der Zeitspanne eines einzigen Lebens auch ausgeschlossen haben könnte. Weil es kein verträumt romantisches, sondern ein brachial realistisches Ende sein wird. Und weil es dennoch eines sein wird, in das ich all mein Herz gesteckt habe. 

IMG_9482-1-7

IMG_9109-1-4

Jeans Shirt – Asos (shop it here)

Glasses – Asos (get it here)

IMG_9065-1-2

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s