Review 2017

Still I found no answer why always feeling so melancholy at the end of a year, but it’s simply a matter of fact, that this is not going to get any better when reminiscing and trying to write on a recap. So 2017, let’s get control of this nostalgia and get things started.

Dear 2017. You’ve been good to me. And for some reason you haven’t. I’m torn, somehow. So what happened. What did I do. I was busy thinking too much, I guess. About the stove maybe accidentally being left on. About cottage cheese and its shelf life in the fridge after it’s been opened. About you and me, occasionally. This past year I’ve seen the sea. And at least one hundred mountains. I’ve sung along to at least one thousand songs while being on the road with the people I love the most. New people. People I know for years now. We’ve done quite a lot of roadtrips together. 2017 was about making experience and I definitely wouldn’t wanna miss a single one of them. Life is all about experience. In 2017 I’ve learnt how to open a beer with a lighter. How anxious I get when I run out of avos as I just cannot live without my weekly dose anymore. Haha. It’s hilarious. I still believe, that things always happen for a reason. In 2017 I hiked up the Brocken in the Harz Mountains all by myself, just in order to see how far I can get all alone, if I could make it without anyone holding my hand doing things like that. In 2017, I’ve laughed till tears ran down my face, a lot of times. And I’ve been angry, exactly three times. I’ve cared about others too much and almost forgot about myself sometimes. I’ve found out, that I cannot accomodate everyone, but as I don’t have to, I’m pretty fine with that, too. In 2017, I’ve been adventurous. There have been so many first times. As well as some lessons. And the realizing, that I should take more breaks in 2018.

What are my further plans for 2018? Especially when it comes to the blog I’m planning a few changes on here. As you probably already know, I already wrote about it, photography became a big thing for me in 2017. I’m planning on sharing it with you on here, including a column at regular intervals about my very first steps, sharing my current progress and the results from my shootings. In the past months and weeks I’ve done more and more couple and portrait stuff. Also, there will be more poetry on here and the poetry stuff will get an extra category. So these are a few of my plans for 2018, at least on the virtual base.

Thank you for your kind words, your likes and follows in 2017. I’m wishing you all a great start into 2018 and all the best. 🙂

 


 

Noch immer ist es mir ein Rätsel, woher diese Wehmütigkeit kommt, die einen auf die letzten Tage im Jahr immerzu überkommt. Fakt ist jedoch, es wird nicht unbedingt besser, wenn man sich vorgenommen hat, einen Jahresrückblick zu schreiben, man nun mit starrem Blick und angespannten Mundwinkeln vor einem leeren Dokument sitzt und kräftig in Erinnerungen schwelgt. Zwei Cuba Libre später, entweder um den wankenden Emotionen wieder Herr zu werden oder aber um das Feuer noch weiter anzufachen – ich bin mir noch nicht ganz sicher – versuche ich mich nun an ein paar Zeilen, um mein Jahr 2017 rückblickend noch einmal in Worte zu fassen.

Liebes 2017, wo fangen wir da an. Du warst schön. Und irgendwie auch nicht. Ich bin zwiegespalten. Was ist passiert. Was habe ich gemacht. Mir zu viele Gedanken, das auf jeden Fall. Ob der Herd auch wirklich aus ist. Ob sich Frischkäse angefangen im Kühlschrank länger als eine Woche hält. Ob du glücklicher bist, jetzt ohne mich. Dieses Jahr 2017. Da habe ich das Meer gesehen. Und mindestens einhundert Berge. Da habe ich zu wenigstens eintausend Liedern im Auto mitgesungen. Nahezu performt. Denn da waren reichlich Roadtrips. Und Menschen, mit denen ich sie teilen durfte. Neue Menschen und bekannte Gesichter. Nichts ist wertvoller als die Erfahrung. Nichts von alledem in 2017 würde ich missen wollen. Denn ich habe gelernt, wie man Bierflaschen mit Feuerzeugen öffnet. Dass ich ganz unruhig werde, wenn keine Avocado mehr im Haus ist. Dass ich noch immer daran glaube, dass die Dinge aus einem bestimmten Grund passieren. In diesem 2017. Bin ich im ersten Schneetreiben ganz allein den Brocken im Harz hinaufgewandert, um herauszufinden, zu was ich selbst im Stande bin, wenn mir niemand die Hand dabei hält. Da habe ich Tränen gelacht, ganz oft. Und war wütend, genau dreimal. Da habe ich manchmal zu viel an andere gedacht und mich beinahe selbst vergessen. Da konnte ich nicht jedem gerecht werden. Wollte ich zum Glück auch nie. In diesem 2017. Da war ich bisschen abenteuerlustig. Da gab es viele erste Male. Ein paar Lektionen. Und die Erkenntnis, ich sollte öfter Pausen machen.

2018. Was machen wir mit dir. Wie geht es weiter, also hier auf dem Blog? Wie ihr ja sicherlich schon wisst, darüber hatte ich ja bereits einige Beiträge geschrieben, habe ich in diesem Jahr mit der Fotografie angefangen. Also so richtig, direkt von Null auf Hundert, könnte man so sagen. Gerade einmal ein dreiviertel Jahr ist es her, dass Erika bei mir eingezogen ist. Erika ist, oder vielmehr war, meine erste Spiegelreflexkamera. Denn mittlerweile habe ich sie schon gegen ein etwas professionelleres Modell eingetauscht. Im kommenden Jahr möchte ich meine Fotografien hier auf dem Blog mit euch teilen. Meine Offlineaktivitäten im Bereich Coupleshoot und Portrait sind euch ja bisher verborgen geblieben. Das möchte ich gern ändern. Und mehr Beiträge über die Fotografie. Meine ersten Schritte. Ebenso wird es eine eigene Rubrik für Poetry Stuff geben. Mir schießen ständig Vierzeiler durch den Kopf. Ich sollte sie also noch öfter festhalten und hier mit euch teilen. So viel also zu meinen Plänen auf virtueller Ebene. 

An dieser Stelle Danke für euer Feedback zu meinen Texten in 2017, für eure Likes, eure Kommentare. Aus allen Beiträgen, die ich in 2017 veröffentlicht habe, hier nun die Top 3, ausgewählt an Hand der Views. 

 

1. So Much More

2. Summer Child

3. Strength

Geisteszustand an diesem letzten Tag im Jahr: Dankbar. Glücklich. Zufrieden. Berauscht. Absolut inspiriert und voller Tatendrang. Und doch gleichzeitig müde und erschöpft. Einzige Vorsätze für’s neue Jahr: Niemals nicht mutig sein. Chancen nutzen. Noch mehr genießen.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2018! 🙂

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