So Much More

Dem ein oder anderen mag es vielleicht schon aufgefallen sein. Insbesondere denen, die meinen Blog schon etwas länger kennen. Trommelwirbel setzt ein. Denn Stephie Ey feiert aktuell zweijähriges Bestehen. Aber ja, das, wofür ich zu Beginn zu stehen suggerierte, das bin ich wohl nicht mehr. Und vielleicht war ich es auch nie. Denn ich erinnere mich an eine Zeit vor etwa einem Jahr, als ich angesprochen wurde, von Freundesfreunden, ach ja, du bist ja Fashionblogger, richtig? Und ich erinnere mich an eine Zeit vor etwa einem Jahr, da erregte es in gewisser Weise Unbehagen in mir, wenn mich Leute so bezeichneten. Nicht, dass an diesem Begriff etwas falsch wäre. Nein. Nur fand ich ihn eben unpassend. Wenn er mich beschreiben sollte. Oder meine Texte hier auf dem Blog. Aber ich bin kein Fashionblogger, so viel steht fest. Wer meinen Instagramfeed kennt, der weiß, dass der nicht clean ist. Nicht einheitlich. Und schon gar nicht strukturiert. Weil ich Chaos im Kopf habe und bunt und sprunghaft bin, wenn es um Ideen geht. Wieso sollte mein Instagramfeed also aufgeräumter sein als mein eigener Kopf. Ich habe keine Ahnung von Flatlays und ich lese auch nicht die Vogue. Und wenn ich schreibe, dann hängt da mein Herz dran. Dann fühlt es sich belanglos an, der Welt nur zu erzählen, was ich heute trage und von welchem Label das Paar Schuhe ist, das ich an meinen Füßen trage. Da möchte ich doch noch über so viel mehr schreiben. Über die Momente, in denen ich am glücklichsten bin. Oder am traurigsten. Über die Liebe. Die ich in der Theorie so viel besser beherrsche als in der Praxis. Meine Liebe zur Fotografie und zu Worten. Oder wie in diesem Fall, meine Liebe zu meinem neuen überdimensionierten, kuschligen Pullikleid, in das ich momentan am liebsten einziehen würde. Also halten wir es fest, ich habe keine Ahnung, was für eine Art Blogger ich eigentlich bin. Aber ich denke, so ohne Schublade, dafür aber in Kuschelstrick gehüllt, fühle ich mich ohnehin am wohlsten. 🙂

 


 

Happy Stephie as my blog turns two this month. Some of you have probably noticed that my blog and its content somehow changed especially during the last year. I guess I’m not that stereotype of fashion blogger anymore I certainly used to be at the very beginnings. I also confess, it always felt a bit strange when people called me fashion blogger, and of course, there’s nothing wrong about being one, but I guess I’ve just never really seen me like that and it usually felt like it didn’t seem to be the right word to describe my work here on the blog, or aside from that, me personally. I suppose I cannot find any other word or describtion either, but I know, yeah for sure, that I’m not a fashion blogger. I don’t read Vogue and I have absolutely no clue when it comes to flatlays. My Instagram feed is a mess and so is my head with all its ideas and thoughts I like puting out into texts. And when I’m writing I put all my heart into it as well, which obviously makes it hard and somehow rather negligible to only tell the world what I’m wearing today. I want to write about so much more. I want to write down the moments I was the happiest. Or the saddest. I want to write about the things I love and this, of course, includes photography, hiking whereever I go and exploring whatever crosses my way. And this could also include a new pair of shoes from time to time as girls will be girls, won’t they. Or like in this current blog post a cozy knit dress and some overknee tights that keep me warm while walking through the woods on colder days. So let’s face the truth again, I have no idea what kind of blogger I actually am, but I guess I’m pretty fine with that, too.

 

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Knit Dress – Zara (get it here)

Overknee Tights – Kunert (shop it here)

Boots – Zign (get similar ones here)

Bag – DKNY (dark red version here)

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Photos by schirm.pix

5 thoughts on “So Much More

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