Outfit Review September 2016

Mach’s gut, September, du wirst mir in Erinnerung bleiben. Im vergangenem Monat war mein Kopf tatsächlich besonders aktiv. Nicht, dass er jemals träge wäre, sich zurücklehnen und einfach mal passieren lassen würde, aber im September hat er’s echt übertrieben. So bin ich nun dabei, die Gedankenkotze von den Gedankennuggets zu separieren und mich im Oktober hauptaugenmerklich auf die Nuggets zu fokussieren. Nuggets mag man eben, egal ob in Form von Gold, Hähnchen oder inspirierenden Gedanken, den so genannten Gedankennuggets, wie ich sie gern nenne. Und ja, mein Kopf ist momentan voll davon. Er sucht stetig nach neuen Projekten, neuen Ideen und neuen Möglichkeiten. Er möchte nicht nur ein- und ausatmen oder gar wertvolle Zeit verschenken. Und sind wir mal ehrlich zu uns selbst, die größten Zeitdiebe sind nicht der Job, die Uni oder der Alltag, sondern oftmals wir selbst. Allein unsere Selbstdarstellung in den sozialen Netzwerken, meine Fresse, was dafür an Zeit drauf geht. Die Vogue, die Blumen und die Macarons fein angeordnet, die Beine nett in Tight-Gap-Position drapiert, das strahlende Lächeln im Gesicht oder zumindest eine abgespeckte Fake-Version davon, perfekte Welt, perfektes Leben, zumindest sieht’s so aus, ach ist das schön. Eintausend Fotos auf Instagram, ist das schon Selbstverwirklichung? Oder bremst mich das aus und hält mich im Grunde genommen eher davon ab, mich selbst zu verwirklichen? Bedenkt man allein die Badezimmerzeit, die Zeit für das Platzieren, Drapieren und Inszenieren und ja, auch ein #fromwhereistand benötigt einige Versuche sowie ein Mindestmaß an fragwürdigen Blicken vorbeilaufender Passanten. Ich frage mich immer öfter, bringt mich das weiter? Versteht mich nicht falsch, es geht mir hierbei nicht einzig um Instagram, möchte ebenfalls auch nichts verteufeln, schließlich sollten wir alle tun dürfen, wonach uns der Sinn steht, was uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert und was im Rahmen der gesetzlichen und moralischen Grenzen zulässig ist. Nicht vergessen sollten wir dabei allerdings unsere eigene persönliche Weiterentwicklung. Wir alle wollen schließlich unsere Fußspuren hinterlassen und ob retro im Sand oder modern im digital space, das spielt letztendlich keine Rolle. Wie gesagt, mein Kopf rotiert gerade. Da schießen Gedankennuggets wie Flummi’s hin und her, die es einzufangen gilt. So viele Ideen, so viele Möglichkeiten. Und nun winke ich dem September zum Abschied noch einmal freundlich, bevor ich ihm den Rücken zu kehre und mich auf einen goldenen Oktober freue.

September, I will remember you. Seriously, it’s been a tough month. I kinda feel like my head didn’t stop thinking for full four weeks, I swear. So right now I’m trying to separate the glum thoughts from the golden ones, because next month I’m gonna strengthen my focus on golden thoughts only. And when I talk about golden thoughts I mean the kinda ones that inspire you to grow. This may sound weird, but yes, my head’s been kinda busy recently. It’s been looking for new projects, new ideas, new ways to go, because life’s more than just inhale and exhale only. Time is so precious and sometimes we’re our very own time thieves. Let me briefly give you an example as I’m thinking of self-staging on social media right now. Damn, have you ever wondered how much time we waste on Instagram? When staging your vogue, flowers and macarons for a perfect picture, putting our legs in a favorable tight gap selfie position, then smiling like you actually mean it, perfect world modus on, perfect life modus on. You end up having around one-thousand pictures on Instagram someday, but is this already self-realization? Or does it just thwart you, steals precious time you could’ve used to really realize my full potential? Let’s think of the bathroom preparation time and let’s be completely honest, even a #fromwhereistand definitely does need quite a few tries until you’re happy with the results and of course, lots of confused looks from people on the street passing by. With increasing regularity I’m wondering how this can push me any forward. Don’t get me wrong, Instagram is just an example, I don’t wanna condemn anything, because we all should be able to do whatever the hell we like to do as long as we are happy and as long we stay within the limits of statutory framework. While doing things that makes us happy, we shouldn’t forget about our personal development. We all want to leave footprints and it doesn’t matter if you leave them in sand or in digital space. Like I said before, my head’s rotating and golden thoughts are feeling like bouncy balls in my head. It’s time to catch the best ones. So I’m waving September goodbye one last time and now I’m really looking forward to what golden October has to offer.

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2 thoughts on “Outfit Review September 2016

  1. Ohja, dieser September wird noch ein bisschen in Erinnerung bleiben. Aber hey: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist.. Du weißt schon 😉
    Und eins steht fest: Ausgesehen hast du im September großartig! Du hast die Bühnen deiner Welt mit Eleganz betreten und eine davon auch endlich verlassen können.

    Auf einen grandiosen Oktober!

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