Black & white

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So you are the new intern? I really can’t tell you how often people have been asking me this question over the past few weeks. No, I’m not the new intern, I’m a woman working in a male-dominated field, doing equal work. Well, I’m still in my mid-twenties, so the question is not too preposterous but nevertheless it’s funny to see how people classify other people and how they put a label on you. You can believe me when I say, I take care to dress up quite different for work than I do in my leisure time and for the blog. I would never show up at work wearing my beloved gladiator sandals or with too much pink for example. That’s just not suitable if you want others to take you seriously. Even if regarding this, still people notice you as young lady with (now) blonde hair in still fashionable clothing with a pair of klick-klack-klick-klack-pumps. Wuush. Congratulations. Now you got a label on your forehead. But guess what? It doesn’t really bother me at all. It’s just funny to see their faces when telling them, nope, I’m not my colleagues intern, I’m doing the same job he does. I love to surprise people and I pretty much like the fact of being underestimated, because that’s making the surprise even funnier for me. We women are no dummies just because we dress up the way we do and not every blonde confirms the cliché. Life’s not only either black or white, but – and this is where I want to find a good transition to today’s ootd – fashion can be boooth black and white. 😀 Today’s look is about contrasts and the two sides of the same coin. I hope you like the look as much as I do and I’m looking forward to your opinions on that topic. 🙂 Have a great day guys. 🙂

Sie sind wohl die neue Praktikantin? Ich kann euch echt nicht sagen, wie oft ich diese Frage in den vergangenen Woche schon gestellt bekommen habe. Nein, ich bin nicht die neue Praktikantin. Ich bin eine Frau, die in einem eher von Männern dominierten Berufsfeld arbeitet und gleichwertige Arbeit verrichtet. Zur Verteidigung der Fragesteller, noch stecke ich in meinen Mittzwanzigern und daher denke ich, ist diese Frage an der ein oder anderen Stelle wahrscheinlich nicht ganz absurd. Dennoch finde ich es belustigend und zugleich faszinierend, wie Menschen einander scannen und im Kopf eines Jeden die Etikettiermaschine anläuft, penibel beschriftete Schubladen geöffnet und wildfremde Personen nach nur 5-Sekunden einfach hinein gesteckt werden. Auf Arbeit kleide ich mich persönlich aber um einiges anders als in meiner Freizeit bzw. für meinen Blog. Wenn man beruflich ernst genommen werden möchte, ist das ein Muss, gerade für uns Frauen und insbesondere auch im Berufsstart. Natürlich muss man es nicht übertreiben und wer mich kennt, weiß auch, dass man mich niemals im Kostümchen zu Gesicht bekommen wird. Aber selbst wenn man all das beachtet – keine geliebten Gladiatorsandalen, nicht zu viel girly-girly-pink – selbst dann ist man für viele die „junge Dame“ mit den blondierten Haaren, einem feminien Outfit und den Klick-Klack-Klick-Klack-Pumps, die man eben doch hin und wieder für die Praktikantin halten könnte. Aber mal ganz im Ernst, mich stört das nicht. Im Gegenteil, ich erfreue mich dann immer an den Gesichtsausdrücken, wenn man auf diese Frage dann verneinen muss. Ich liebe es Menschen zu überraschen und wenn man von anderen unterschätzt wird, hat das auch seine Vorteile, denn das macht die Überraschung doch noch wesentlich effektvoller. Frauen sind keine Dummchen nur weil sie sich zu kleiden wissen und nicht jede Blondine erfüllt auch das ihr aufgezwungene Klischee. Schließlich ist auch das Leben nicht nur schwarz oder weiß (und an dieser Stelle versuche ich nun eine gute Überleitung zum heutigen Outfit zu finden). Mode widerum kann sowohl schwarz oder weiß oder beides sein (und damit hätte ich die Überleitung wohl bravorös gemeistert). Beim heutigen Look geht es um Kontraste, die zwei Seiten einer Medaille. Ich persönlich liebe diese simplen Looks und hoffe, euch gefällt der Look eben so sehr wie mir. Zudem könnt ihr mir auch gern eure Meinung zum obigen Thema schreiben. Ich freu mich drauf. Euch allen einen tollen Tag. 🙂

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Body – Lipsy (get similar one here)

Skirt – New Look (get it here)

Shoes – Kennel & Schmenger (get similar ones here)

Bag – Zara (get similar one here)

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2 thoughts on “Black & white

  1. „…wie Menschen einander scannen und im Kopf eines Jeden die Etikettiermaschine anläuft“ – was für ein starker Text! Ich mag deinen Schreibstil total, unterhaltsam und anregend zugleich.
    Und die Location dieser Fotos ist auch einfach nur ein Träumchen!

    Gefällt mir

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